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VORSICHT ...im Umgang mit Juice Plus+™

Ärzte und Medizinjournalisten informieren:

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Zur Reaktion der JuicePlus-Gläubigengemeinde:

Die persönlichen Angriff auf uns im Internet wie auch generelle Versuche in typischer Sektenmanier "Ungläubige" lächerlich zu machen bzw. gezielt zu verleumden und Kritiker als dumme "Idioten" hinzustellen, entspricht genau dem Verhalten, welches wir bei unseren Recherchen zum Vertrieb immer wieder feststellen mussten.


Zur Gestaltung unserer Website:

Unser Redaktionsteam aus etwa 40 Medizinern, Wissenschaftlern und Journalisten hat sich bemüht eine auch für Laien verständliche, unterhaltsame und durch entsprechende Bebilderung akzentuierte Informationquelle zur Verfügung zu stellen. Dazu haben wir den sonst meist trockenen Weg der Wissenschaft stellenweise bewusst verlassen und der Seite zudem mittels Eyecatcher bzw. Bebilderung einen abwechslungsreichen bzw. populär wissenschaftlichen Charakter gegeben. Damit möchten wir einem möglichst großen Kreis der Bevölkerung den Zugang erleichtern. – Wir bitten um Verständnis bei den Wissenschaftlern.


Zum "GESCHÄFT MIT DEM SCHLECHTEN GEWISSEN":

In der Bevölkerung ist aufgrund von gezielten Desinformationen sowie der permanent fortgesetzten Manipulation ein Ruf nach unabhängiger Information laut geworden, zumal viele Menschen, spüren, dass sie hierzu nicht ehrlich beraten werden. Viele suchen nach Antworten oder berichten von ihren schlechten Erfahrungen mit Produkt und Vertrieb. Dabei geht es etwa nicht nur um nicht beobachtbare Wirkungen sondern besonders auch um schädliche Nebenwirkungen u. darum, dass einige davon offenbar schwer krank machen. Und so geben manche Menschen verständlicherweise im Internet ihrer Verärgerung entsprechenden Ausdruck. Um solche Erfahrungen verständlich einzuordnen wie auch zukünftigen Schaden abzuwenden haben wir dieses Buch kostenfrei ins Internet gestellt.


Die Redaktion

[Buchempfehlung]

Vermutungen legten schon lange nahe, dass im „Echt-Test“ (also in vivo) weit weniger antioxidatives Potenzial in JuicePlus enthalten ist als von der JuicePlus-Company und deren Vertreter immer wieder behauptet wird:

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3798909/


Tatsächlich -und ebenfalls wenig überraschend- finden sich in diesem Zusammenhang i.d.R. Studien, die in beide Richtungen gehen, also 'Pro' JuicePlus (von Seiten der gesponserten Wissenschaftler) aber eben auch 'Contra' (seitens unbhängiger Wissenschaftler) mit -wie oben erwähnt- dem Ergebnis ausbleibenden antioxidativen Effektes:

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17704021

http://www.currenttherapeuticres.com/article/S0011-393X(96)80053-1/

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23591157

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15190044




Über den Einfluss von JuicePlus auf die Immunfunktion


Die von der JuicePlus-Company finanzierten Studien behaupten, dass sich mit ihren Produkten [ANGEBLICH] die Aktivität spezifischer Immunzellen erhöhen lässt:

http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1096219099000104

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16988134

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18029492


Was sich mit der Aufnahme von JuicePlus zwar nachweisen lässt, ist zwar, dass die Anzahl der Krankheitstage bei einer gewöhnlichen Erkältung durch Vitamine reduziert wird, aber das ist ein ohnehin bekannter Effekt, den man bei jedem beliebigen Multivitaminpräparat (besonders bei Vitamin-C) feststellen kann:

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20727236

 

Allerdings treten -auch bezüglich dieses Aspekts- andere Untersuchungen den Gegenbeweis an, nämlich dass die Einnahme keinerlei Auswirkung auf Häufigkeit oder Dauer von Krankheiten hat:

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16988134

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18029492

 

Positive Meldungen zur Erkältungs-Prophylaxe gibt es also -wie bereits erwähnt- auch von ganz normalen Vitamin-C-Präparaten. Inwieweit JuicePlus hier besser wirkt wurde auch nie im direkten Vergleich untersucht:

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23440782




Über den Einfluss von JuicePlus auf die Haut


Laut JuicePlus wird mit der Aufnahme von Juice Plus [ANGEBLICH] die Hautfeuchtigkeit, Hautdicke und Blutzirkulation verbessert:

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23591157

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21822034


...aber sowohl Vitamin-C als auch Vitamin-E beeinflussen in fast allen billigen bzw. synthetischen Multivitaminpräparaten die Haut positiv! Inwieweit JuicePlus hier besser ist als billigere Präparate wurde nie untersucht:

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3583891/




Über den Einfluss von JuicePlus auf die Zahngesundheit


Lediglich bei 60 Menschen mit Erkrankungen des Zahnfleisch und Paradontitis konnte mit JuicePlus [ANGEBLICH] eine Verbesserung festgestellt werden:

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22093005

 

Verabreicht man den Betroffenen allerdings billiges Vitamin-C, Vitamin-E, Zink und einen Vitamin-B-Complex, so profitierten diese in ähnlicher Art und Weise davon:

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16018750

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3705338/

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12834494


…zudem gilt der Einfluss der Ernährung zur Prävention von Erkrankungen generell noch nicht als hinreichend belegt:

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25087348




Resumee:


JuicePlus enthält nachgewiesener Maßen nur künstlich zugesetzte Vitamine, und es gibt zudem keinen Beweis dafür, dass es besser funktioniert als andere Multi-Vitamin-Präparate. Außerdem stellt es keinen aquädaten Ersatz für den Verzehr von Obst und Gemüse dar.

Etliche der von JuicePlus finanzierten Studien stehen zudem zu Recht in der Kritik dass sie durch industrielle Geldgeber und schlechtes Studiendesign wissenschaftlich unbrauchbar sind. – Die Erklärung des Interessenkonflikts ist leicht zu verdeutlichen: Jedes Unternehmen, das sich Studien leisten kann, ist prinzipiell daran interessiert durch teuer finanzierte Untersuchungen in ihrem Sinne die eigenen Produkte aufzuwerten. Demzufolge und aufgrund der weithin bekannten "Käuflichkeit von Studienergebnissen" sollte man derartige Untersuchungen immer mit einer gesunden Grundskepsis bewerten:

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17214504

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26713276



Erklärung der Verfasser dieses Beitrags: Dieser Beitrag dient der Meinungsbildung unserer Leserschaft ohne jegliches Interesse einer Rufschädigung. Alle Aussagen wurden von den Verfassern hinreichend belegt bzw. überprüft. Alle Verweise können eingesehen werden.





Schlussfolgerung:


In Anbetracht der viel zu hohen Anschaffungskosten für JuicePlus einerseits und des Fehlens von Beweisen für eine Wirkung sowie des nicht eindeutig nachgewiesenen gesundheitlichen Nutzens andererseits sollte man es sich sehr genau überlegen, ob man Geld dafür investieren möchte? – Berücksichtigt man die zweifellos große Gefahr durch Einnahme dieser Produkte dauerhaft einen gesundheitlichen Schaden (wie Infarkt oder Krebs beispielsweise) zu erleiden, wäre man ein Esel dies zu ignorieren ...nur weil man an die wirtschaftlich gesteuerten Versprechungen des Herstellers und seiner Verkäuferschar glauben möchte!


Essen Sie besser jeden Tag 1/4 Apfel, 1/4 Paprika, 1/2 Tomate und vielleicht als Zugabe noch 1/2 Möhre ...und Sie haben mehr Frischobst/-gemüse wie in 4 JuicePlus-Kapseln wären, wenn dort tatsächlich Obst u. Gemüse enthalten wäre ...und schonen dabei Ihre Gesundheit und auch noch sehr eindrucksvoll Ihren Geldbeutel!



Unter Betrachtung all dieser Aspekte wiederholen wir nochmals unsere Warnung: VORSICHT IM UMGANG MIT JUICE PLUS!






[Buchempfehlung]

[Buchempfehlung]

...und besonders betrügerisch wird's, wenn Ergebnisse von Studien gefälscht werden – wie im Folgenden erläutert:


Die JuicePlus-Company, deren 'gesponserte' Ärzte (die allesamt  an dem Verkauf dieser Produkte mitverdienen möchten und deshalb als absolut inobjektive Vertreter ihrer Zunft anzusehen sind) und selbstverständlich die durch diese Droge angefixte, übrige Verkäuferschar führen immer wieder unerschütterlich an, dass diese Produkte doch so gut untersucht seien und weltweit so viele Studien damit gemacht worden wären. Wenn man sich diese Studien anschaut, so erkennt man -wie oben bereits beschrieben- als Wissenschaftler sehr schnell, dass diese nichts anderes sind als Werbepamphlete.

Und der Verkäuferschar wird seitens der Firma eingeredet, dass sie ganz besonders stolz sein könnten auf die Studie des MD-Anderson-Cancer-Centers in Houston, Texas, einem der weltweit führenden Universitäten bei der Erforschung von Krebserkrankungen. Was aber an diesen Studien dran ist, und dass diese Studieergebnisse offensichtlich gefälscht sind, zeigen wir an folgendem Beispiel:

Das MD-ANDERSON Cancer Center der University of Texas hat tatsächlich eine Untersuchung von JuicePlus durchgeführt, nur mit völlig anderen Ergebnissen als von den JuicePlus-Vertretern behauptet wird. Das können Sie, verehrte Leser, als Summary im Folgenden selbst nachlesen. Das MD-Anderson-Institut nennt JuicePlus dann selbst: "GiftPlus"!! ...frei übersetzt heißt der Titel: "JuicePlus ...oder besser GiftPlus"


Die Ergebnisse des MD-Anderson-Instituts wurden dabei -anders als die gefakten Ergebnisse der JuicePlus-Company- renommiert veröffentlicht, und zwar im American-Journal-of-Medicine (AAIM), einer weltweit hoch angesehenen wissenschaftlichen Fachzeitschrift (mit Impact-Factor 2,5 in 2015 u. sogar 1,6 in 2006 -> im Vergleich dazu hat die renommierteste medizinische Fachzeitschrift hierzulande, das Deutsche Ärzteblatt, im gleichen Jahr gerade mal gerade einen Impact-Factor von 3,7 aufzuweisen).


In dieser Studie weisen die Forscher der University-of-Texas am MD-Anderson-Center, die Kollegen Naing et al., im Gegensatz zur Behauptung der JuicePlus-Gemeinde, unmissverständlich darauf hin, dass die Einnahme von JuicePlus dauerhaft zu Krebserkrankungen (z.B. LEBERKREBS) führen kann. Das MD-Anderson-Cancer-Center und seine Ärzte, Forscher und Wissenschaftler warnen also ausdrücklich vor der Einnahme dieser Produkte!!!

[Wir möchten an dieser Stelle alle Konsumenten, die JuicePlus schon eingenommen haben, insofern beruhigen, als sich die Toxizität in den untersuchten Fällen scheinbar erst nach längerer Einnahme einstellte. Was aber genau 'länger' ist, kann Ihnen leider keiner der Wissenschaftler sagen.]



Passend zu dem Thema "Krebs durch JuicePlus" warnt auch die Stiftung Warentest zu Recht vor der Gefahr einer Entstehung von LUNGENKREBS. Wir veröffentlichen zudem [unten im Anhang] den Erfahrungsbericht eines Betroffenen, der höchstwahrscheinlich infolge der JuicePlus-Einnahme an DARMKREBS erkrankte [wörtlich entnommen aus dem Forum 'Ktipp.ch']:



Umso bedauerlicher ist es, dass man solche Warnungen nicht von der Firma und ihren Verkäufern (und Ärzten!) erhält, sondern auf deren Vortragsveranstaltungen sogar bewusst getäuscht wird. Dort behaupten nämlich deren geldgierige Vertreter (bedauerlicherweise auch Ärzte und Apotheker ebenso wie Heilpraktiker und selbsternannte 'Ernährungsberater'), die allesamt in diesen Vertriebsstrukturen -meist verdeckt- mitverdienen, hartnäckig genau das Gegenteil von der offensichtlichen Wahrheit ...und nutzen die Unwissenheit der Konsumenten, Zuhörer und Patienten aus um ihnen das Pulver anzudrehen. Sowas nennen wir nicht nur illegal sondern sogar kriminell!! – Hieran sieht man, dass sowohl im Umgang mit den offenbar gefälschten Studien als auch mit den Vertretern von JuicePlus (und auch deren Ärzte) äußerste Vorsicht an den Tag gelegt werden sollte! ...und wenn Ihnen ein Arzt in seiner Praxis sowas aufschwatzen möchte, sind sie gut beraten den Arzt zu wechseln.






Exkurs über die Aussagekraft der JuicePlus-Studien ...exemplarisch am Beispiel einer Untersuchung:


Man kann hier nicht auf jede der Fakestudien von JuicePlus eingehen, weshalb wir uns exemplarisch mal eine weitere herausgegriffen haben, weil sie -wie die o.g. MD-Anderson-Studie- so gerne und stolz als Monstranz von der JuicePlus®-Gemeinde vor sich hergetragen wird. Diese Analyse lässt sich aber in ähnlicher Weise auf die anderen JuicePlus®-Studien übertragen.


Schaut man sich die von den JuicePlus®-Euphorikern so gerne zitierte Studie aus dem Institut für Sozialmedizin der CHARITÉ in Berlin mal als Beispiel im Detail an, so wird daran ein perfekt inszeniertes Täuschungsmanöver sowie die wissenschaftliche Bedeutungslosigkeit offensichtlich.


Die nun zu besprechende Studie wurde an dem renommierten Universitätsklinikum zu Berlin, der Charité, durchgeführt. Dass aber nicht alles Gold ist, was diesen Namen repräsentiert oder glänzen will, zeigen wir im Folgenden.

Nach Abschluss seiner Studie für die JuicePlus-Company® schämt sich der sie durchführende Wissenschaftler nicht mal an einem "Werbefilm (Interview)" der Firma JuicePlus® mitzuwirken. Wie seriös ist das denn?

Gegen Ende des Interviews gibt Prof. Dr. med. Stefan Willich, der die Studie für die JuicePlus-Company® unter dem Deckmantel der Wissenschaft durchführte, zu, dass seine Studie von der Firma JuicePlus® finanziert wurde. Aha! Und welchen Einfluss der 'Financier' bei der Durchführung einer Studie auf die Fragestellung sowie die Ergebnisse hat, dürfte auch in der interessierten Bevölkerung inzwischen hinlänglich bekannt sein [wie der interessierte Leser bspw. aus unseren blau unterlegten Quellenangaben weiter unten entnehmen kann].



Folglich kann in diesen Fällen von Objektivität nicht mehr die Rede sein, und die Studie und ihre Ergebnisse müssen mit äußerster Skepsis betrachtet werden, ja sogar als unhaltbar und (bewusst?) irreführend gebrandmarkt werden, denn die Kriterien folgen i.d.R. den Vorgaben der Pharmaindustrie (was der Herr Professor hier wenig überzeugend abzustreiten versucht) ...und diese Praxis gibt's -wie an allen Universitäten- inzwischen auch in der Charité!

Die hier analysierte Studie wie auch alle ähnlich gelagerten (und es ist davon auszugehen, dass die Studien über JuicePlus® nach genauerer Analyse generell und allesamt zu diesem Genre gehören) sind unter seriösen Wissenschaftlern verpönt. Sie geniessen im Kreise der Wissenschaftler so gut wie keine Glaubwürdigkeit bzw. Reputation, zumal die Unabhängigkeit eines Wissenschaftlers in solchen Studien aufgrund des offensichtlichen "Interessenkonflikts" absolut in Frage steht bzw. diskreditiert wird.


Wer daran noch Zweifel hat, der schaue sich mal das nebenstehende Video mit Herrn Professor Willich an. Erkennen Sie nicht, dass es sich hier um ein "Werbeinterview" für die Firma JuicePlus® handelt, die für den firmeneigenen Internet-Sender 'JuicePlus-TV' erstellt wurde? Schaut man sich die Runde dieser zu Werbezwecken inszenierten Talkshow mal an, so erkennt man dort ausnahmslos (verdeckte und weniger verdeckte) Mitarbeiter der JuicePlus-Company® wie den ehemaligen Leiter der sog. Wissenschaftsabteilung Dr. Prock, den man dann zum Leiter einer von der JuicePlus-Company® gegründeten und mitfinanzierten Gesellschaft, der ENA, gemacht hat, welche eine Zeitschrift herausgibt in der die verfälschten und wissenschaftlich unbedeutenden Studien der JuicePlus-Company® unter Vortäuschung unabhängiger Wissenschaft und einer angeblich unabhängigen Wissenschaftszeitung veröffentlicht werden. Das nennt man "Wissenschaftsfilz". – Wir finden, das sollten Sie als Leser/innen wissen.

Und weil kein seriöser Fernsehsender bereit ist solche Werbeinszenierungen und solch pseudowissenschaftliche Shows zu senden, hat sich dieses Syndikat kurzerhand ein eigenes Internet-TVprogramm angeschafft, in dem sie diesen Quatsch (sorry) ungestört senden kann. – Fallen Sie doch bitte nicht auf sowas rein!

Und wer ist heute noch so naiv zu glauben, diese Werbe-Inszenierungen seien glaubwürdig, oder dass seriöse Wissenschaftler für solchen Klamauk zur Verfügung ständen? Wer bei solchem Theater mitmacht und abliefert, macht das aus Eigeninteresse und gegen Honorar ...und ohnehin wissenschaftlich wenig angesehene 'Honorarprofessoren' nehmen's dann mit ihrem Ruf sowieso nicht mehr genau [denn wie heißt es im Volksmund: "Ist der Ruf erst ruiniert, dann lügt's sich weiter ungeniert!"].


Aber damit noch nicht genug. Um auch dem letzten Zweifler seine Zweifel zu nehmen tritt dieser Herr Prof. Dr. S. Willich (der übrigens der Leiter des Instituts für Sozialmedizin an der Charité ist, das er durch sein unseriöses Vorgehen, seine Selbstsucht und Eitelkeit so in den Strudel der Unglaubwürdigkeit mit hinunterzieht) bei einer JuicePlus®-Convention, also einer Werbe- und Einpeitscherveranstaltung dieser Sekte, auf und lässt sich bei einer solchen Gehirnwäscheveranstaltung als Sprecher der JuicePlus-Company® instrumentalisieren [s. nebenstehenden Videobeweis]. – Wohl wegen des Geldes. Oder will der gescheite Herr Professor sich damit rausreden, dass er nicht wusste, wo er da auftrat? Bitte, Herr Professor, halten Sie uns doch nicht für blöd!


Seine im Auftrag und unter Honorierung der JuicePlus-Company® durchgeführte Studie wird zwar von Professor Willich, der ein offensichtlicher Schönredner ist und wenig Inhalt hinter bedeutungsschwangerer Gestik zu verstecken versucht, in den Himmel gelobt, was verständlich ist, denn es ist nicht nur ein Eigenlob und eine versucht bedeutungsvolle Inszenierung seiner eigenen, jedoch bedeutungslosen Studie (denn jeder Autor wünscht sich für seine Studien verständlicherweise gerne mehr Bedeutung als sie tatsächlich hergibt), aber aus Sicht seriöser Wissenschaftler ist es nichts anderes als eine "MickeyMouse-Wissenschaft".

[Wenn Sie genauer wissen wollen, was eine 'MickyMouse Wissenschaft' ist, dann lesen Sie unsere Erläuterung im seitlichen Kästchen.]


Solche Wissenschaftler sind genau diejenigen, die wir immer weniger in unseren Reihen haben möchten, da sie die Objektivität der Wissenschaft, an die viele Menschen immer noch glauben (wollen), mit ihren egozentrischen Eigeninteressen und ihrem Eigennutz in den Schmutz ziehen und die Objektivität der Wissenschaft damit der Unglaubwürdigkeit und der berechtigten Kritik preisgeben. – Sorry, Herr Kollege Willich, wenn Sie mit Ihren Auftritten bei den JuicePlus®-Veranstaltungen auch viel Anerkennung und narzisstische Befriedigung seitens dieser Verkäufer erhalten, deren Profitgier Sie damit bedienen, so ist die Anerkennung im wissenschaftlichen Kollegenkreis jedoch eher gering bis nicht vorhanden. Aber das wissen Sie wahrscheinlich. Und dann wissen Sie auch, dass Ihr Vorgehen zur Selbstbefriedigung Ihrer Eitelkeit wie auch Ihre egozentrische Vorteilsnahme nicht nur eine für Sie unbequeme Wahrheit ist, sondern Sie mit Ihrem Fehlverhalten tückischerweise auch -und das ist besonders verwerflich- wissenschaftlich unbedarfte Menschen täuschen! Aber das wissen Sie ja (hoffentlich) ...und wir fragen uns als Ihre Kolleg/inn/en, ob es nicht für alle wohltuender gewesen wäre, wenn Sie Ihrem (ehemaligen) Beruf des Musikers und Dirigenten treu geblieben wären. Dort hätten Sie weniger Schaden anrichten können. Das sagen wir Ihnen als Kollegen.




Kommen wir nun zur Studiendurchführung und deren gravierenden Fehlern: Was Herr Prof. Willich tunlichst (oder wissenschaftlich untalentiert) unterlassen hat, und was auch diese Studie zu einer Farce verkommen lässt und sie wissenschaftlich unbrauchbar macht, ist der grobe Fehler, dass er die Inhaltsstoffe des Produktes nicht analysiert hat!! – So geht er blind vertrauend von der Vorgabe seines Auftraggebers, der JuicePlus-Company® und deren Inhaltsangaben aus, obwohl Zweifel daran längst in der Literatur kursieren. Das ist von uns nicht anders als eine "untalentierte" Wissenschaft zu bewerten.

Somit ist diese 'Studie' nichts anderes als eine Produktwerbung. Und die beobachtete Wirkung ist wohl auf die 4 zugesetzten, isolierten Vitamine (wie in einem Multivitaminpräparat beim Supermarkt) zurückzuführen. Die gleiche Studie hätte man also mit einem gewöhnlichen und billigen Vitaminpräparat aus dem Supermarkt oder vom Discounter durchführen können ...und sie hätte nicht mehr an Aussagekraft. Die Aussagekraft ist auch dadurch nicht vorhanden, weil es hier keine 'Vergleichsgruppe bzw. Kontrollgruppe' gab, die parallel dazu ein Vergleichsprodukt eingenommen hätte, um herauszufinden, ob die beobachtete Wirkung alleine auf die Einnahme eines Multivitaminpräparats zurückzuführen ist oder speziell auf die Wirkung von JuicePlus®. Ein wissenschaftlicher "Anfängerfehler", der viel über die nicht-vorhandene Qualität des durchführenden Instituts an der Charité bei deren 'Gefälligkeitsstudie' aussagt.


In dieser Studie ist ein weiterer, grundlegender Fehler festzustellen, der einem erfahrenen Wissenschaftler nicht widerfahren darf ...oder -falls er dennoch auftaucht- den Verdacht einer bewussten Manipulation von Ergebnissen zugunsten des Auftragsgebers und Sponsors, der JuicePlus-Company® offenbart, uns zwar die unzulässige Folgerung einer "Kausalität" aus der "Korrelation" [wie es in nebenstehendem Kästchen näher erläutert wird]. – Verehrter Herr Kollege Willich, wollten Sie absichtlich oder zur Verdummung aus Ihren Ergebnissen falsche Folgerungen zugunsten der JuicePlus-Produkte ableiten? Wir hoffen 'aus Dummheit', was in der Konsequenz allerdings nicht weniger beschämend wäre.  


Ein weiterer Fehler dieser Studiendurchführung ist die Untersuchungsdauer von 'nur' einem halben Jahr. Das zeigt, dass man hier sehr schnell Ergebnisse produzieren wollte, denn in seriöser Wissenschaft -und das sollte dem Herrn Professor klar sein- ist für eine seriöse Bewertung dieser Beobachtungszeitraum viel zu kurz. Zudem ist aus der Wissenschaft bekannt, dass Nebenwirkungen erst nach einem längeren Zeitraum objektivierbar werden. Seriöse Studien sind daher mit einer viel größeren Probandenzahl belegt und laufen über längere Zeiträume und teilweise sogar über Jahre, zudem inzwischen oft sogar international bzw. multizentrisch, wobei Letzteres auch eine gewisse Kontrollfunktion erfüllt! ...wie beispielsweise die EPIC-Studien od. NHS-Studien, die nicht nur mit wirklich aussagekräftiger Probandenzahl durchgeführt werden sondern auch über Jahre und sogar über Jahrzehnte laufen. Jetzt verstehen Sie unsere Bewertung: Dagegen ist diese Studie der Charité eine Comic-Veranstaltung. – Es ist zugegeben mehr als bedauerlich, wenn sich renommierte Universitäten für Geld von ihren Auftraggebern aus der Industrie und "fremdmittelfinanziertes" Studiendesigns vorgeben und sich in Unabhängigkeit, Aussagekraft und Ernsthaftigkeit inzwischen weit hinter Studien von NGO-Researches einreihen müssen: So rangieren NGO- bzw. NPO-Studien wie die OXFAM-Researches von Bedeutung und wissenschaftlicher Qualität weit vor derart "billigen" Studien, auch wenn die hier besprochene JuicePlus®-Studie von renommierten universitären Einrichtungen wie der Charité kommen. Beispiel: Die gerade erwähnte OXFAM-Studie im Bereich 'Ernährung' arbeitet solche Thema beispielsweise international in 125 Ländern ab, was heute weltweit zunehmend als Notwendigkeit für aussagekräftige Studien angesehen wird. Wie gesagt: Deshalb muss man eine Studie wie dieses JuicePlus®/Prof.Willich-Design zugegebenermaßen etwas abfällig als eine "Disney-Wissenschaft" bezeichnen. Nicht schmeichelhaft für deren Ersteller, aber wahr!


Wie weiter oben bereits angesprochen hier noch ein schwerwiegender Unterlassungsvorwurf:

Da aus der Literatur zudem bekannt ist, dass sich unter Einnahme von JuicePlus neben Lungen- und Darm- auch Leberprobleme einstellen (die sich dann zu Krebs entwickeln können), vermisst der seriöse Wissenschaftler in den JuicePlus®-Studien eine entsprechende Bewertung der Nebeneffekte, die unzulässiger Wese ebenfalls fehlt. Und wie ernst es Herr Professor Willich mit der Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit in seiner Funktion als Wissenschaftler nimmt, zeigt die Aussage anlässlich der "JuicePlus-Einpeitscherveranstaltung" im zweiten Videobeweis (welche für einen seriösen Wissenschaftler ohnehin obsolet sein sollte), wo er behauptet seine Untersuchung seie "die größte weltweit diesbezüglich durchgeführte Studie" (auch wenn's letztlich wenig bedeutend ist und die Aussagekraft dieser insuffizienten Studie auch nicht mehr aufwerten kann). – Herr Kollege, das ist eine unseriöse Täuschung, denn letztlich ist aufgrund der immanenten These fast jede Studie 'einzigartig' und 'die größte je durchgeführte' ...und das müssen Sie wissen, oder versuchen Sie mit der "juiceplus-typischen Wortklauberei" und "Bedeutungsfuchserei" wissenschaftlich unerfahrene Menschen zu beeindrucken und sich selbst eitel aufzuwerten? Das ist unter seriösen Wissenschaftlern verpöhnt, denn wir alle wissen: Wissenschaft hat viel mit Vertrauen und absoluter Ehrlichkeit zu tun, und persönliche Eitelkeiten haben in jedem Fall dahinter zurückzutreten. Ihre Eitelkeiten, Herr Professor, lassen Sie sich doch bitte am Dirigentenpult vom Publikum befriedigen [Hinweis: Wer es nicht weiss, dem möchten wir erklären, dass Herr Professor Willich ursprünglich aus dem Musikgeschäft kommt und ein gefeierter Dirigent ist]. Aber scheinbar gelingt Ihnen die Trennung zwischen Konzertshow und seriöser Wissenschaft nicht. Bedauerlicherweise.



Fazit: Diese Studie ist völlig unbrauchbar und ohne spezifische Aussagekraft. Sie bestätigt lediglich die lange bekannte Erkenntnis, dass es sinnvoll sein kann im Winter irgendein Multivitaminpräparat einzunehmen um die Erkältungssymptome von zehn Tagen auf bestenfalls 7 Tage  zu verkürzen. Aber das weiß auch der Volksmund schon: "Eine Erkältung dauert eine Woche oder (mit Medikamenten) sieben Tage!" – Übrigens: Als weiterer Fehler wurde in dieser Studie nicht sichergestellt, dass die Probanden bei einer Erkältung nicht nebenher noch Medikamente einnahmen ebensowenig wie weitere ergebnisverfälschenden Variablen offensichtlich außer Acht gelassen wurden [was wir im Detail ebenfalls in nebenstehendem Kästchen näher erläutern].

Außerdem wird mit keinem Wort migeteilt, wie viele Menschen in dem relativ (zu) kurzen Zeitraum tatsächlich an einer Erkältung erkrankt waren. Sicher nicht alle bzw. nur ein relativ kleiner Teil, was die Ergebnisse dieser Studie noch unbrauchbarer macht.


Abschließend ist zu konstatieren, dass diese Studie wissenschaftlich völlig wertlos ist ...und lediglich zum Werbeinstrument taugt (wozu sie wohl auch gedacht war)!






Über den weitverbreiteten 'Irrglauben' an die Bedeutung einer Veröffentlichung in 'renommierter Fachzeitschrift':

[wörtlich zitiert aus dem 'Zentrum der Gesundheit']


Der us-amerikanische Journalist John Bohannon dachte sich eine komplette Studie aus. Ein Hirngespinst. Gemeinsam mit Mitarbeitern der Harvard-Universität brachte er den gefälschten Artikel in die richtige Form und verlieh ihm eine offizielle Optik und gab dem Inhalt lediglich einen fachlichen Klang. Die Fakten waren vollkommen ersponnen. Zum Schluss bauten sie sogar noch einige offensichtliche Fehler in die Daten, Methoden und die Conclusion (Schlussfolgerung) ein. Ja, mehr noch: Sie fügten sogar noch ein Schaubild ein, das im völligen Gegensatz zu den Daten der Studie stand. Dann sandte Bohannon diesen mehr als offensichtlich falschen Artikel zwischen Januar und August 2013 an 304 Fachzeitschriften, um ihn dort veröffentlichen zu lassen.


Das schockierende Ergebnis: 61% der Fachzeitschriften akzeptierten den gefälschten und fehlerhaften Artikel und verlangten die obligatorischen Veröffentlichungsgebühren.

Mit anderen Worten: Bohannon erhielt sage und schreibe 157 Zusagen (darunter Journale renommierter Verlagsunternehmen wie Elsevier, Wolters Kluwer und Sage) für seine fehlerhafte, gefälschte  Studie ...und nur 98 (32%) Ablehnungen.

Von den übrigen 49 Fachzeitschriften meldeten sich 29 gar nicht mehr und 20 antworteten, dass sie zur Prüfung mehr Zeit benötigten als Bohannon für sein Experiment zur Verfügung standen.


Bohannan sagte anschließend: „Wir erwarteten 10-15% Zusagen oder im schlimmsten Fall 25%. Es akzeptierten jedoch unglaubliche 61% unsere gefälschte Studie!“ ...und er fügte hinzu: „Die Prüfung durch Fachleute ist in einem schlechteren Zustand, als man es sich je hätte vorstellen wollen.“

61% der Fachjournale zeigten also kaum Anzeichen, dass die bei ihnen veröffentlichten wissenschaftlichen Studien -entgegen der Behauptung 'kreuzbegutachtet (peer-reviewed)' zu sein!- überhaupt in irgendeiner Weise von Experten geprüft wurden!!


Da die von Bohannon bzw. den Harvard-Wissenschaftlern eingebauten Fehler derart offensichtlich waren, dass auch Nicht-Fachleute diese beim blossen Durchlesen hätten erkennen können und müssen, ist davon auszugehen, dass viele wissenschaftlichen Studien vor Veröffentlichung nicht einmal aufmerksam und gewissenhaft gelesen werden! – Das sind übrigens ähnliche Mechanismen, mit denen Studien zu denjenigen Doktorarbeiten werden, die später (wenn der Doktorand prominent genug ist wie z.B. Graf zu Guttenberg oder Ministerin Schavan u.a.) ganz leicht als "Plagiate" enttarnt werden. Sie sehen, verehrte Leser/innen, dass Wissenschaft nicht gleich Wissenschaft ist. Und im Falle von JuicePlus® müssen wir aus gegebenen Anlässen dringend vor solchen Täuschungsversuchen warnen (wie man den Quellen bereits veröffentlichter Kritiken entnehmen kann).


Woher kommt das? Nun, ganz einfach: Die Anzahl der Veröffentlichungen und Studien ist wie das Sammeln von Trophäen. Die meisten Verlage sind andererseits froh, wenn sie möglichst viele Studien zum Publizieren erhalten, weil sie dadurch entsprechend viele Gebühren einstreichen und so zudem ihren 'Impact-Factor' frisieren können, welcher an Veröffentlichungszahlen gekoppelt ist und diesen somit künstlich erhöht. Das sollte man wissen. Offensichtlich steht in den überwiegenden Fällen nicht die Qualität im Vordergrund sondern die Veröffentlichungszahl und die Gebühren, die den Journalen letztlich ihren Profit bescheren ...und wie gesagt: das Frisieren des Impact-Factors als in die Irre führendes Bedeutungsmaß!


Und selbst wenn nun bei der Arbeit von Bohannon et al. ein 'Review' (also eine Überprüfung) stattfand, dann bezog sich dieses bei einem grossen Teil der Verlage lediglich auf das Layout der Studie, das Format und die Sprache, weniger auf die Inhalte.

Nur 36 Journale machten Bohannon überhaupt auf den einen oder anderen wissenschaftlichen Mangel der Studie aufmerksam. Doch auch von diesen 36 Magazinen akzeptierten letztlich immerhin noch 16 den Artikel ...trotz seiner entsetzlichen Fehler.


Viele der betroffenen Journale tragen so wohlklingende Namen wie 'American Journal of Medical and Dental Sciences' oder 'European Journal of Chemistry' oder andere seriös eingeschätzte Journale.

Der Chefredakteur des 'European Journal of Chemistry', Hakan Arslan, Professor für Chemie an der Mersin-University, brachte als Ausrede hervor, dass hier nicht ein Mangel an fachmännischer Überprüfung vorliege, sondern ein Vertrauensbruch von Seiten des Einreichenden. Man möchte es eugentlich nicht glauben: Er war der -offenbar weit verbreiteten- Ansicht: "Wenn eine Studie eingereicht wird, dann gehen wir davon aus, dass es sich um eine Originalstudie handelt, und alle gelieferten Informationen korrekt sind.“ – Unfassbar diese Blauäugigkeit ...oder ist es gar Dummheit!? Jedenfalls ist es unverantwortlich.

Andere Journale nahmen übrigens gar nicht erst Stellung dazu. Und so wird in der Wissenschaft weiter betrogen und anschließend vertuscht.

Wer also das hohe Lied der Wissenschat singt oder es als "Die Wahrheit" vor sich her trägt, der sollte darauf eine Antwort haben. Und wer wissenschaftliche Arbeiten diesbezüglich nicht zu lesen weiss, der sollte schön bescheiden den Mund nicht so voll nehmen.


Das Experiment zeigt also, dass viele Zeitschriften nicht einmal grobe Fehler in einer wissenschaftlichen Studie entdecken können. Eine verlässliche Prüfung durch Sachverständige, die bewusst und verantwortlich durchgeführt wird, findet keineswegs selbstverständlich statt. Viele Fachzeitschriften veröffentlichen vielmehr wissenschaftliche(?) Studien, um Gebühren berechnen zu können.

Noch schlimmer natürlich ist es, wenn die Fehler zwar entdeckt wurden, die Studie aber dennoch veröffentlicht worden wäre, wenn der Autor einen Betrag in Höhe von mehreren Tausenden Dollar bezahlt hätte ...wie es Bohannon jeweils angeboten worden war.

Während nun die traditionellen akademischen Print-Magazine (wie beispielsweise das 'New England Journal of Medicine' oder 'Lancet') strenge Richtlinien befolgen, mit deren Hilfe man falsche wissenschaftliche Informationen auszusondern hofft, bieten andere Zeitschriften-Konzerne die attraktive Möglichkeit, solche Studien und Informationen problemlos zu veröffentlichen, weil sie die Interessen und Geschäfte einer Industrie bedienen, die sich scheinbar mehr am Geschäft als an der Wahrheit orientiert.

Wer also nur das glaubt, was mit vermeintlich wissenschaftlichen Studien belegt werden kann, läuft schnell Gefahr, nicht nur Opfer seines anspruchsvollen Intellekts zu werden, sondern auch eines Riesen-Schwindels!




Hier noch einige Quellen zum Thema 'Gefälschte Studien':


Wer das Märchen von der unabhängigen Wissenschaft immer noch glaubt, der belese sich mal im folgenden Artikel:

Veröffentlichung in 'GEO-MAGAZIN', Titel: "Warum es viel zu leicht ist Unsinn als Wissenschaft zu maskieren"


Und wer ist immer noch nicht glauben kann, der lese unter folgendem Link:

Veröffentlichung in 'SPIEGEL', Titel: "Journale akzeptieren anstandslos gefälschte Studien"


Traurig aber wahr: Gefakte Studien sind weit verbreitet. Deshalb: VORSICHT! – Wer sich für Ursache und Wirkung von Fälschungen in der Wissenschaft interessiert oder sie realitätsfern für unwahrscheinlich und unbedeutend hält, der hat offensichtlich dringenden Nachholbedarf und beginne sich mal auf der Seite von Wikipedia einzulesen:

Veröffentlichung in 'WIKIPEDIA', Titel: "Betrug und Fälschung in der Wissenschaft"


Und wen dann interessiert, welche Auswirkungen solche gefakten Studien auf die Bevölkerung (und beispielsweise auf unsere unschuldigen Kinder) hat, der kann sich mal unter folgendem Link belesen:

Veröffentlichung in 'FOKUS', Titel: "Gefälschte Studien - Der lange Schatten der Manipulation"


Viel (zu viele) Menschen glauben immer noch blauäugig an die "Unschuld der Wissenschaft. – Dann lesen Sie mal hier:

Veröffentlichung in 'ARZNEIMITTEL-TELEGRAMM', Titel: "Gefälschte Studien - Wo bleiben die Rückrufe der Veröffentlichungen?"


Für Nicht-Wissenschaftler (aber auch fraglos auch für Wissenschaftler) wird es immer schwerer eine Studie als Fake zu entlarven. Sofern methodische Fehler vorliegen ist die Sache ja noch einfach. Wenn aber sogar (wie in über 30 % der Fälle) die Endpunkte oder Zahlen oder Ergebnisse manipuliert bzw. gefälscht werden, ist es fast unmöglich das zu enttarnen.


Die WIRTSCHAFTSWOCHE beschreibt diese Problematik sehr gut und allgemeinverständlich (mit einem Auszug aus dem oben erwähnten Buch 'Die Pharma Lüge'. Lesenswert!


Brauchen Sie noch mehr Input? Na, dann googeln Sie mal, denn:

WISSEN SCHÜTZT AM BESTEN VOR MANIPULATION UND BETRUG!






Gilt "Lebensmittel" als besonderes Merkmal?



Die JuicePlus-Company verkauft diese Produkte unter dem Herausstellungsmerkmal es seie ein Lebensmittel. – Vorteil oder Nachteil? Nun, fragt sich für wen.

Das ist keineswegs ein Vorteil für den Kunden oder gar ein Qualitätsmerkmal. In Gegenteil: Denn würde man es unter einem Label mit viel strengeren Anforderungen verkaufen (müssen), wie es beispielsweise bei Medikamenten der Fall ist, dann unterläge nicht nur die Herstellung sondern vor allem auch der Verkauf viel strengeren Gesetzen …und diese Anforderungen versucht man seitens dieser Firma aus den verständlichen Gründen eines problematischen bzw. unmöglichen Wirkungsnachweises zu vermeiden, und fürchtet diese Anforderungen wie der Teufel das Weihwasser. Und so setzt diese Firma alles daran dieses zu vermeiden (wie wir aus Kreisen der Führungskräfte dieser Firma zuverlässigst erfahren konnten).

Wenn also die Verkäufer und Hersteller bzw. die JuicePlus-Company immer wieder bemüht herausstellt, dass ihr Produkt etwas Besonderes sei, weil es ein Lebensmittel ist, und man so den Käufern ungeniert suggerieren möchte, dass es deshalb was Besonderes sei, so muss man ganz klar sagen: hier wird ebenfalls versucht die Kundschaft zu täuschen!


Zu dieser Qualitätsvortäuschung gehört auch, auf welche Weise man mit einem Ablenkungsmanöver bezüglich der "gesponserten" Studien krampfhaft versucht den täuschenden Eindruck zu erwecken, dass es sich hierbei um einen besonderen Qualitäts- und Wirkungsnachweis handele, weil man wissenschaftlich wirklich ernstzunehmende und aussagekräftige Studien aus oben genannten Gründen scheut ...auch den finanziellen Aufwand dafür. – Aber: Nur Studien, die unabhängig durchgeführt werden und die anspruchsvollen Kriterien genügen und zudem neutral bewertet wurden, sind 'echte Wissenschaft'. Alles andere -und dazu gehören eben auch die Studien von JuicePlus- sind "Show- bzw. MickeyMouse-Veranstaltungen" mit dem Ziel, fachlich unerfahrene und wissenschaftlich unbeleckte Kunden in die Irre zu führen! – Wie gesagt: JUICE PLUS, it seems to be A BIG SCAM!


[Mehr Details dazu lesen Sie im Kapitel 'Inhalt' und 'Betrug']






Was ist von den vom Hersteller und den Verkäufern so hoch gepriesenen STUDIEN und der sog. ‚Wissenschaft hinter JUICE PLUS+‘ zu halten?



Die Skepsis und Kritik an der Unabhängigkeit der angepriesenen ‘Wissenschaft hinter JuicePlus’ ist mehr als angebracht, wenn man weiß, dass die Herstellerfirma mit nur scheinbar unabhängigen Gesellschaften veröffentlicht bzw. Wissenschaftler zitiert, die sich bei unseren Recherchen (in vielen Fällen bisher bewiesen) als 'gefördert’ bzw. 'gesponsert' [und damit im Wissenschaftsjargon 'im Interessenkonflikt' befindlich] herausgestellt haben.


Aber auch die Qualität mancher dieser Studien muss äußerst kritisch betrachtet werden [Anm.: s. dazu auch den unten stehenden Beitrag ‚FORSCHUNGSPROJEKT erweist sich als SCHWINDEL’ von Dr. Barrett]. Und selbst scheinbar renommierte Universitäten arbeiten heute größtenteils nicht mehr unabhängig, sondern aus sog. 'Drittmitteln' finanziert ...und das sind "Auftragsarbeiten" der Industrie (nicht nur in den USA!) [wie uns auch der Whistleblower bestätigt, der Mitglied des Direktoriums einer bedeutenden deutschen Universitätsklinik war]. – Somit sind Frage und Antwort schon von Beginn an durch die Industrie gesteuert bzw. mitbeeinflusst.

[Anm.: s. dazu den Beitrag ‚JuicePlus-STUDIENBEWERTUNG‘]

[…und wer selbst Wissenschaftler ist und deshalb noch tiefer in die wissenschaftliche Bewertung einsteigen möchte, dem steht an dieser Stelle eine Bewertung aus der Universität München zur Einsicht bereit (wobei wir aufgrund des Umfangs zunächst die Diskussion unter Punkt 5 ab Seite 120 vorschlagen).]


Zu der defizitären wirtschaftlichen Unabhängigkeit kommen die bisher meist viel zu kleinen Untersuchungsgruppen, die keine wissenschaftlich bedeutende Aussagen zulassen, weshalb es die meisten Wissenschaftler als unzulässig erachten daraus scheinbar bedeutende  Wirknachweise abzuleiten. Die Beeinflussung der Probanden bzw. der Plazeboeffekt und 'Holzbockeffekt' [s. bei 'Inhalte'] scheinen hier eher eine Rolle zu spielen, wenn dann Wirkungen zu beobachten geglaubt werden.


Bei dem Geldhunger von Universitäts-Abteilungen sowie vor dem Hintergrund eines Überangebots und 'Impactfactor-Hungers' [s. unten] wissenschaftlicher Magazine und dem hieraus resultierenden Konkurrenzdruck ist es mit entsprechendem 'Sponsoring' mittlerweile kein Problem mehr minderwertige Studien in (auch renommierten) Zeitschriften zu platzieren ...und das meist sogar ohne vorherige Prüfung) [s. unten]. Dennoch: Haben Sie je eine Studie über JuicePlus im 'New England Journal of Medicine' oder im 'Lancet', also in einem der wirklich erstklassigen Magazine bzw. auf einer erstklassigen Veröffentlichungsplattform, gesehen? Na, also.


So wird von den Verkäufern beispielsweise behauptet, dass JuicePlus auch als sexuelles Potenzmittel einsetzbar ist, weil das aus solchen von der Firma 'gesponserten', wissenschaftlichen Untersuchungen hervorginge. Das ist ein Beispiel, wie man "Ergebnisse" in Auftrag gibt um sie dann anschließend werbetechnisch bzw. marketingmäßig auszuschlachten. Was man sich nicht alles einfallen lässt um ein Mittelchen in den Markt zu drücken!! – Diese Werbelüge kommt selbstverständlich direkt aus der Firmenzentrale und wird auf den Großveranstaltungen unter das Verkäufervolk zwecks Weiterverbreitung gestreut. Und wen wunderts: Auch diese Lüge und unzulässige Werbestrategie geht auf eine der gefakten Studien von JuicePlus zurück. Da stellt sich dem wissenschaftlich Erfahrenen doch die Frage, wie man das mit der Potenzsteigerung untersucht haben will?? Da ist der Phantasie keine Grenzen gesetzt. – Kurzum: einfach unseriös!


Fazit:

Wäre es nicht anständiger von Therapeuten (denen ja schließlich von ihren Patienten ein enormes Vertrauen entgegen gebracht wird und von denen nicht eben wenige ihrem Therapeuten blind vertrauen!) diesen unseriösen Bereich der Geschäftemacherei wieder den ehemaligen Heizdeckenverkäufern, Staubsaugervertretern, Avon-Beratern oder Arbeitssuchenden zu überlassen (alles ehrenwerte Berufe, aber dann wissen die Patienten wo es herkommt und können es ganz anders oder richtiger einordnen!) ...und sich als vertrauenswürdiger Therapeut nun wieder ernsthaft dem zu widmen, was man mal gelernt hat: 'seriöse' Heilkunde! ...und nicht durch unkluges Verhalten oder Raffgier das Vertrauen seiner Patienten zu verspielen?

Also bitte, (noch) verehrte Kolleginnen und Kollegen, verspielen Sie das nicht ...denn Ihre Patienten sind klüger als manche von Ihnen vielleicht denken!


Auch die TÜV®-Zertifizierung bekommt man für Geld …und wenn man sich dieses Zertifikat mal durchliest, erfährt man, dass es überhaupt nichts über die Qualität des Produkts aussagt!! – Nicht erst seit dem Brustimplantat-Skandal, bei dem Patientinnen aufgrund des TÜV®-Zertifikats falsch assoziierten, dass die Prüfung auch die Produktqualität beträfe, ist diese Täuschung der Kunden durch falsche Assoziation gottseidank in die längst fällige Diskussion geraten. Deshalb wird geprüft inwiefern durch Auftraggeber damit (beabsichtigterweise?) beim Kunden und Patienten der Eindruck einer irreführenden Verlässlichkeit suggeriert werden soll, die in Wirklichkeit nicht vorhanden ist. – Solch ein Zertifikat wirkt seriös, sieht schön aus und macht auf Unbedarfte bzw. oberflächlich betrachtet vielleicht Eindruck ...aber was beweist das? Zumindest nichts über die Qualität und Unbedenklichkeit des Produktinhalts ...und darum sollte es hier doch gehen.

Gleiches gilt für das Zertifikat von Fresenius®. – Seriöse Beobachter sehen darin lediglich Werbegags ...nicht mehr.

[Zu diesem speziellen Punkt und der Frage "Was ist von den JuicePlus-Zertifikaten zu halten?" können Sie noch detaillierter nachlesen im Menüpunkt 'Inhalt, Herstellung und Preis']




Den nun folgendenen Links entnehmen Interessierte viele Beispiele aus dem Internet, wie Therapeuten sich von der Pharmaindustrie durch Geld "überzeugen" lassen, um dann die beworbenen Produkte ihren Patienten zu empfehlen (...und das i.d.R. nicht ohne entsprechende, üppige Gegenleistung). Dies geschieht oft durch ein in ueserem Buch besnchriebenes 'Empfehlungsmarketing (MLM)'. – Man muss wie gesagt nur interessiert nach solchen Interneteinträgen suchen!

...Wir meinen: Besser wachsam und 'Kopf-aufrecht 'als 'Kopf-im-Sand' und die Augen und Ohren verstopft. – Schauen Sie sich dazu mal in den folgenden Links um:


...veröffentlicht von ‚FINANZNACHRICHTEN.DE'  – TItel: „PHARMAINDUSTRIE ZAHLT jährlich etwa 100 MILLIONEN € AN ÄRZTE in Deutschland FÜR UMSTRITTENE STUDIEN! Eine Datenauswertung von NDR, WDR und SüddeutscheZeitung"

...oder wenn Sie es dort nicht finden, dann hier:

...veröffentlicht von ‚WALLSTREET-ONLINE.DE'  – TItel: „PHARMAINDUSTRIE BEZAHLT ÄRZTE FÜR UMSTRITTENE STUDIEN! Eine Datenauswertung von NDR, WDR und SüddeutscheZeitung"

...oder wenn dort nicht dann hier:

...veröffentlicht von ‚ARD ErstesDeutschesFernsehen.DE'  – TItel: „PHARMAINDUSTRIE ZAHLT AN 17'000 ÄRZTE GELD FÜR UMSTRITTENE STUDIEN! Eine Datenauswertung von NDR, WDR und SüddeutscheZeitung"


[Buchempfehlung]

Schaut man sich aber mal in der wissenschaftlichen Literatur um und ist bereit sich nicht-firmenfreundliche, kritische Studien anzusehen, so ergibt sich ein anderes Bild:

So bescheinigte beispielsweise die Universität Köln (IWENV: Institut zur wissenschaftlichen Bewertung naturheilkundlicher Verfahren) in einer Analyse an der dortigen Medizinischen Fakultät bei der 'Bewertung' der JuicePlus-Company deren Vorgehen unmissverständlich als "Schwindel&Betrug"!! – Das ist nicht nur ein sehr schwerwiegender Vorwurf (der entsprechend belegt wird), sondern stellt eine Offenbarung dar, welche dieser Firma überhaupt nicht gefallen kann. Und wäre die Beweisführung nicht hieb- und stichfest, so hätte gerade diese Firma (wie wir sie bei unseren Recherchen kennengelernt haben) längst mit einer Unterlassungsklage dafür gesorgt, dass die Veröffentlichung dieser Studie aus dem Internet verschwindet. – Warum ihnen das bei den firmenfreundlichen Bestimmungen der 'Störerhaftung', wie wir sie in Deutschland haben, nicht gelingt, dazu mögen Sie, verehrte Leser, sich selbst iIhre Schlüsse ziehen.

Die Bewertung der Kollegen -wie beispielsweise denen von der Universität Köln- spricht eine deutliche Sprache, relativiert die gefälschten und unglaubwürdigen, teils zur Täuschung ausgelegten Daten und zeigt, dass die Studien der JuicePlus-Company nicht brauchbar sind ...außer zur Werbemanipulation.


Wörtlich steht dort:

"Das Werbekonzept ist fernab von Seriosität und nimmt betrügerische Züge an, indem die Vorzüge des Produktes JuicePlus simplifiziert dargestellt und nicht getreu wissenschaftlicher Studien aufgewertet werden.

Die Aufwertung erfolgt beispielsweise:

...durch manipulierte Erfahrungsberichte von Prominenten (Anmerkung: So wurde z.B. dieser Betrug durch ein Gerichtsverfahren gegen O.J. Simpson aufgedeckt. Dieser hatte gegen Bezahlung durch die JuicePlus-Company behauptet, die Heilung seiner Arthritis wäre auf die Einnahme von JuicePlus zurückzuführen; das stellte sich bei Gericht aber als Betrug heraus. Die gesundheitlichen Verbesserungen wurden stattdessen durch eine Behandlung mit entzündungshemmenden Medikamenten (Cortison) erreicht. Dies hat das Renomee und die Glaubwürdigkeit der JuicePlus-Produkte stark beschädigt und zeigt die Betrugsmethoden, wie man mit gefälschten Testimonials (Zeugnissen) die Kunden betrügt.

...durch wissenschaftlichen Deckmantel [Anmerkung: bei dem man sich einen wissenschaftlichen Anstrich geben möchte, um darin nicht erlaubte Heilsaussagen unterzubringen]

...durch Spielen mit der Angst vor Krebserkrankungen: Das Zustandekommen von Krebs im Zusammenhang mit dem Ernährungsverhalten wird von der NSA/JuicePlus-Company als der wesentliche Faktor dargestellt. [Anmerkung: Das ist eine betrügerische Täuschung insofern, als für die Entstehung i.d.R. eine Vielzahl von Faktoren, deren Zeitfaktor, die Intensität und genetische Faktoren verantwortlich sind, die auch durch die Einnahme von JuicePlus nicht beseitigt werden können.] Dem Verbraucher wird aber suggeriert, dass JuicePlus die optimale Gesundheitsvorsorge gegen Krebs sei." Doch das Gegenteil ist der Fall, wie Sie im Kapitel 'Krebs durch JuicePlus' nachlesen können!


Und dann zögert die Medizinische Fakultät der Universtät Köln auch nicht damit eine Warnung auszustoßen:

"CAVE (Warnung): Bei der Einnahme des Präparates JuicePlus zeigte sich in einer Studie relevant erhöhte ß-Carotin Werte im Blut der Probanden. Dies kann [nicht nur] für Raucher äußerst gefährlich sein, da die erhöhte Aufnahme von ß-Carotin mit einem deutlich erhöhten Risiko für die Entstehung von LUNGENKREBS einhergeht."

[Anmerkung: s. dazu auch den Bericht der Stiftung Warentest, der von der JuicePlus-Mafia mit allen Mitteln bekämpft wird …einschließlich der Diffamierung von Verfassern anderer kritischer Stellungnahmen.]

Aber das schreckt hartgesottene Junkies nicht mal ab. – Kein Ausdruck von Intelligenz, wie wir feststellen müssen!




Ein Narr, der nicht weiß, wie man eine wohlwollende Beurteilung von Dr. Müller-Wohlfahrt oder eine Sendung bei ‘Welt der Wunder’ sponsert, kauft und platziert, die dann den beeindruckten Kunden präsentiert werden …ebenso wie man sich stolz als Sponsor von Olympia-Mannschaften lobt (das gleiche machen auch CocaCola bzw. McDonald's …und letztere sind alles andere als gesund, oder?!) – Das sind keine unabhängigen Qualitätsnachweise sondern teils mit viel Geld ‚erkauft'.

[Wenn Sie mehr über diese dunklen Machenschaften erfahren wollen, dann lesen Sie hier unter dem Menüpunkt 'Doping'. – Dort erfahren Sie, wie man's macht!]


[Buchempfehlung]

Die Pharmaindustrie lässt sich auch von ehemals renommierten Universitäten gesponserte "Gefälligkeits-Studien" liefern, für die als Gegenleistung sog. Drittmitteln (inzwischen ein teils verkommener, verschönender Begriff für 'mit Korruptionsgeldern erstellt'!?) an diese Universitäten und Forschungseinrichtungen gezahlt werden. Aus diesen Studien wählt die Pharmaindustrie als 'gefälligste', also 'geschönteste Studien' diejenigen heraus, welche eine angebliche Wirkung unter Ignorierung schädlicher Nebenwirkungen bestätigen. Und die werden dann veröffentlicht (ganz im Sinne der verkaufsgeilen Pharmaindustrie) bzw. von den Marketingabteilungen der Pharmafirmen zu deren Zwecke missbraucht ...was nach unserem Rechtsempfinden einen Riesenbetrug an all den gutgläubigen Menschen und Patienten darstellt, die an die Wissenschaft glauben oder glauben wollen. – VORSICHT, hier lauert ein möglicher, ein riesiger BETRUG!


Und letztlich ist diese Form der illegalen "Korruption" nur schwer nachweisbar, außer durch dementsprechende Informanten und Whistleblower. – Deshalb sollten wir -alle!- unsere Whistleblower schützen und entsprechend deren Einsatz wertschätzen (lernen)!!


Zurück zu der 'Methode mit den Studien':

Wenn man -wie im Falle JuicePlus- keine gesundheits- und krankheitsbezogenen Wirksamkeitsaussagen im Zusammenhang mit der Pulvereinnahme machen darf, so bedient man sich auf die oben beschriebene Weise der stets geldbedürftigen Wissenschaft in den (Universitäts)Kliniken, sponsert die Studien direkt oder indirekt (denn die Pharmaindustrie hat bekanntlich sehr, sehr viel Geld) ...und nimmt dann die "gefälligen" Ergebnisse um mit diesem Trick ansonsten verbotene Bezüge und gesundheits-/krankheitsbezogene Aussagen zu treffen. – Legal? Na ja, aber gewiss nicht legitim, wenn man den ethisch-moralischen Aspekt mit einbezieht. Und unter diesem Aspekt sicher absolut verwerflich! – Um es klar zu sagen: Das hat mit Wissenschaft nichts, aber auch garnichts zu tun. Das ist letztlich Vera..schung. Sorry für die offenen Worte!


Und auf diese Weise verschafft sich JuicePlus eine angebliche Wissenschaftlichkeit? Urteilen Sie selbst.


...veröffentlicht von ‚PRAVDA.TV'  – TItel: „In der Pharmaindustrie geht Profit vor Gesundheit!"


...veröffentlicht von ‚SÜDDEUTSCHE ZEITUNG'  – TItel: „Die Einstellung vieler Mediziner zur Korruption ist dringend behandlungsbedürftig!"

...oder hier

...veröffentlicht von ‚ZDF-Zweites Deutsches Fernsehen'  – TItel: „Pharma-Millionen für Ärzte und Studien"

...oder hier

...veröffentlicht von ‚SPIEGEL-ONLINE'  – TItel: „Pharmahonorar für Ärzte – Vielen Dank für die Millionen!"



...veröffentlicht von ‚DEUTSCHLANDRADIO'  – TItel: „Wie die Pharmaindustrie die Forschung kauft"


...veröffentlicht von ‚DIE WELT'  – TItel: „Wie uns die Pharmaindustrie in die Irre führt"


...veröffentlicht von ‚DIE ZEIT'  – TItel: „Pharmaindustrie zahlt allein 2015 eine halbe Milliarde Euro an die Ärzte"



...und hier finden Sie eine interessante Suchmaschine, die aufdeckt, welche Ärzte inzwischen offiziell als 'gesponsert' (oder sollte man besser sagen 'korrumpiert'?) bekannt wurden, die sich also von der Pharmaindustrie für gewisse 'Gefälligkeiten' sponsern lassen:

...veröffentlicht von ‚CORRECT!V'  – TItel: „Wieviel Geld hat dein Arzt von der Pharmaindustrie im vergangenen Jahr erhalten?"


[Buchempfehlung]

Anhang 1:

Die Erkenntnisse eines Laien (mit etwas Logik und gesundem Menschenverstand):

Zum Abschluss dieses Kapitels hier mal eine andere, unzensierte und zugegeben nicht unbedingt wissenschaftlich zu nennende aber persönliche Meinung eines Außenstehenden [s. Video am rechten Rand mit dem Titel 'Lohnen sich JuicePlus & Co?]. Dennoch haben wir es hier reingestellt, weil's ein zusätzliches Blitzlicht wirft speziell auf die zweifelhaften Studien von JuicePlus und deren manipulativ-verfälschend benutzten Interpretationen seitens der JuicePlus-Vertriebler und zeigt, wie der Einzelne allein durch logisches Denken dieser Sache auf die Spur kommen kann.

Dazu muss noch angemerkt werden, dass eine Erhöhung des Blutspiegels durch diese hochdosiert zugeführten, wenigen Einzelvitamine nicht als Wirksamkeitsbeweis fehlinterpretiert werden darf, sondern einfach nur logisch ist (wenn man diese Vitamine in derartiger Hochdosierung schluckt). Und es sagt noch überhaupt nichts über die gesundheitliche Wirkung aus, sondern mahnt eher zur Vorsicht, denn diese erhöhten Einzelvitamine im Blut sind eine erhebliche gesundheitliche Gefahr ...z.B. weil sie mit hoher Wahrscheinlichkeit und vor allem in solcher Hochdosierung zur Krebsentstehung führen. – Also: Vorsicht im Umgang mit JuicePlus!


Wir haben uns in einer Redaktionskonferenz dazu entschieden dieses Video hier reinzustellen, weil es zeigt, dass nachdenklichen Menschen bei genauer Beschäftigung mit diesen Produkten manche Inplausibilitäten auffallen, und sie sich fragen, was in dem Pulver eigentlich enthalten ist.


Die darin gestellte Frage nach dem Inhalt lässt sich nämlich viel leichter beantworten als man denkt (wenn man zwischen den Zeilen lesen kann und weiss, was mit Sägespänen und Heuschnipsel in der Lebensmittelindustrie schon so alles gefaked wurde ...auch Grüntee!, s.o.), weil es eigentich auf der Verpackung steht, wo der Hersteller von JuicePlus sich ganz geschickt dagegen absichert, dass man ihm irgendwann auf die Sichliche kommt, um sich dann rausreden zu können "Steht doch (in anderen Worten) alles auf der Packung", nämlich:

Sagespäne bzw. Heuschnipsel (dort deklariert als 'Grüntee', s.o.) mit allerlei künstlichen Zusätzen wie Vitaminen (synthetisches B (Folsäure), C, E und A).


Und weil dieses Pulver mit natürlichem Obst und Gemüse zwar nur diese paar Inhalte (Vitamine) gemeinsam hat und Holz bzw. Heu auch pflanzliche Produkte sind, die im Nährwert-Ranking tatsächlich nach den Früchten angesiedelt sind, nennt man das dann werbewirksam und rechtsverdreherisch: "Das Beste NACH Obst und Gemüse" – und suggeriert so, dass es Obst und Gemüse enthält? Simply clever! ...aber auch (bewusst) betrügerisch?!






Anhang 2:

Der nachdenkliche Erfahrungsbericht einer Betroffenen:

[wörtlich entnommen aus dem Forum 'Ktipp.ch']:


Überschrift: Wie durch Juice Plus meine Gesundheit ruiniert wurde...

"Seit geraumer Zeit beobachte ich das Treiben der Juice Plus Strategen und auf der anderen Seite die unbedingt berechtigte Kritik daran im Internet. In der bisherigen Diskussion (hier unter meinem Bericht stehend) scheinen sich mir überwiegend Vertreter der JuicePlus Gilde zu Wort zu melden offenbar angetrieben von dem leicht durchschaubaren Motiv die Leute auf diesem Weg mit zweifelhaften Werbebotschaften beeinflussen zu wollen. Die typische Manipulation der verdeckt arbeitenden Werbestrategen ist mir allmählich unerträglich geworden, weshalb ich mich nach Rücksprache mit meiner Familie entschlossen habe hier meinen persönlichen Erfahrungsbericht abzugeben, denn ich kann nicht mehr mit ansehen wie hier Menschen getäuscht werden. Ich hoffe, liebe Leute, euch damit nicht zu langweilen. Ebenso hoffe ich inständig, dass die JuicePlusler mich anschließend in Ruhe lassen und mich nicht wie üblich mit ihren Kommentaren verletzen, nur weil ich es wage hier Kritik zu äußern. Deshalb wäre es mir ganz recht, wenn man von solchen Kommentaren Abstand nehmen würde.

Nun zu meinem Erfahrungsbericht. Vor etwa 14 Jahren wurde ich durch meinen damaligen Arzt angesprochen, ob ich nicht prophylaktisch etwas für meine Gesundheit tun möchte. Mir ging es bis dahin gut und Blutwerte, EKG, Verdauung und alle sonstigen Untersuchungen waren vorbildhaft. Ich war damals 45 Jahre alt. Da ich meinem Arzt vertraute und mit meiner Familie viele Jahre bei ihm Patient war, habe ich mich überzeugen lassen, denn ich fand die Idee von Obst und Gemüse absolut überzeugend. Und da es uns finanziell gut geht habe ich diese Pulver gleich auch für meine Frau und meine beiden Kinder mit bestellt. Meine Kinder und meine Frau haben die Produkte gottseidank nicht regelmäßig genommen. Das war ihr Glück. Darauf komme ich noch zurück.

Anfangs fühlte ich mich toll, nahm Gewicht ab, bildete mir ein meine Haare und meine Haut seien besser geworden und ich hatte mehr Energie, oder Power wie man heute sagt. Ich war einfach besser drauf.

In diesem Hochgefühl fiel mir zunächst nicht auf, dass ich Probleme mit meiner Verdauung bekam. Ich dachte es sei auf einen verbesserten Stuhlgang zurückzuführen oder unangenehme Veränderungen kämen von falschen Nahrungsmitteln und so weiter. Außerdem redete mir mein Arzt ein, das sei eine ganz normale Entgiftung. Außerdem nahm ich ja ab und da war mir der verbesserte Stuhlgang ganz recht. Das sollte sich als falsch rausstellen. Mit der Zeit wurde ich dann zeitweise schlapper. Auch dafür hatte ich eine einfache Erklärung aufgrund von Stress. Mein Hausarzt hatte für diese Verschlechterungen keine Erklärung außer der Ausrede mit der Entgiftung. Als ich nach längerer Zeit doch schließlich anfing mich zu beunruhigen habe ich den Arzt gewechselt. Der Gastroenterologe und die Spezialisten dieser Schwerpunktpraxis stellten einen Zusammenhang der Beschwerden mit dem Beginn der Einnahme von JuicePlus+ Produkten her, weil sie das wohl schon wiederholt feststellen mussten. Ich wusste bis dahin nicht, dass diese Juice Plus Produkte als potentielle Gefährder für Krebs gelten, aber inzwischen habe ich mich darüber im Internet belesen und dort finden sich viele ähnliche Hinweise und Erfahrungsberichte. Daraufhin setzte ich JuicePlus+ sofort ab. Jedoch verschlechterte sich mein Zustand allmählich. Ich begann entgegen dem ärztlichen Rat JP wieder einzunehmen. Über diese Blödheit ärgere ich mich heute noch. Als meine Ärzte mich nach Jahren zufällig danach fragten und ich zugab, diese Produkte immer noch zu schlucken, waren sie entsetzt. Danach erst setzte ich die Produkte endgültig ab. Ich hatte übrigens das Gefühl, dass sich mittlerweile eine gewisse psychische Abhängigkeit zu den Produkten entwickelt hatte. Da meine Beschwerden immer wieder auftraten überwiesen mich die Gastroenterologen in eine Universitätsklinik. Da man aber auch dort nichts finden konnte, blieb mir nichts anderes als den Zustand zu akzeptieren. Im Laufe der Jahre verschlechterte sich mein Gesundheitszustand und mein Aussehen zunehmend, denn heute weiß man, dass sich Krebs über viele viele Jahre entwickelt. Die alte Kraft und mein guter allgemeiner Gesundheitszustand waren dahin. Vor vier Jahren hatte sich mein Gesundheitszustand so verschlechtert, dass ich in die Charité Berlin eingewiesen wurde. Dort hat man einen bösartigen Darmkrebs festgestellt. Nun lebe ich nicht nur mit einem künstlichen Darmausgang, habe den Großteil meiner Haare verloren und bin sehr abgemagert sondern habe auch meine berufliche Tätigkeit aufgegeben. Zweimal im Jahr bin ich zur teuren Behandlung in den USA (Mayo Clinic) und versuche zu retten was zu retten ist. Das sehe ich ganz realistisch.

Im Laufe meiner Krankheitsgeschichte habe ich natürlich mit vielen Ärzten über die Ursachen meiner Erkrankung gesprochen. Dabei kam heraus, dass die überwiegende Zahl der Ärzte sowohl aus der Schulmedizin wie auch aus der Naturheilkunde der festen Überzeugung waren, dass die Produkte von Juice Plus+ ausschlaggebend und ursächlich für meine Erkrankung sind. Bitte, ich gebe hier nur die Meinung von Fachleuten wieder. Vom zeitlichen Ablauf her passt das jedenfalls. Die medizinischen Gründe kann ich nicht beurteilen. Deshalb möchte ich jeden davor warnen leichtfertig mit diesen Produkten umzugehen und zu glauben, dass er sich damit etwas Gutes tut, nur weil er od. sie glauben sich besser zu fühlen.

Ach ja, noch was zu meiner Familie. Eines meiner Kinder und meine Frau begannen mit den gleichen Symptomen wie ich, haben dann aber, weil sie nicht so überzeugt waren, die Produkte abgesetzt. Was ein Glück!

Und was wurde aus dem Arzt, der dieses Drama letztlich verschuldet hat? Weiss ich nicht genau, aber wie ich hörte hat der mittlerweile eine Riesenstruktur dieses sagen wir mal Syndikats aufgebaut, arbeitet kaum noch, ist ständig mit den neuen Geschäftspartnern seiner Bande im Urlaub und finanziert sich davon offensichtlich ein luxuriöses Leben. Genau so wie es diese Bande auf ihren Motivationsveranstaltungen, worüber es reichlich Videomaterial im Internet gibt, marktschreierisch den Leuten verkauft. Dazu gibt es übrigens eine passende Dokumentation bei Google unter  dem Begriff »JuicePlus+ Euphorie«.

Ich hoffe mit meinem Erfahrungsbericht, der mir offen gestanden nicht leicht gefallen ist, anderen Menschen vor einem solchen Schicksal bewahren zu helfen. Ich danke für die Aufmerksamkeit und wünsche euch alles Gute und nehmt euch in Acht!!"


ERSCHÜTTERND, WIE WIR FINDEN!


Insofern wiederholen wir unsere Warnung:

VORSICHT IM UMGANG MIT JUICE PLUS!


Weitere Studien mit JuicePlus

...in allgemein-wissenschaftlicher Bewertung:


Im folgenden geben wir unseren Lesern eine Übersicht über die JuicePlus-Studien wie sie in der biomedizinischen 'PubMed'-Datenbank unter erweitertem Zugriff auf die 'National Library of Medicine' und auf 'MedLine' auftauchen bzw. nachgelesen werden können.



Hier Details JuicePlus-finanzierter Studien

...in Gegenüberstellung zu Studienergebnissen an unabhängigen Universitätseinrichtungen:


Die Ergebnisse der JuicePlus-finanzierten Studien sind mit äußerster Vorsicht zu bewerten, da der Einfluss von Firmen, die Studien in Auftrag geben (wie es bei JuicePlus der Fall ist), auf die Ergebnisse allgemein bekannt ist, und die Unabhängigkeit sowie Objektivität durch diese Interessenskonflikte stark beeinträchtigt ist ...auch an renommierten Universitäten!!


Die folgende Veröffentlichung wurde aus dem Englischen übersetzt und auf der Seite der BodyCoaches zur Verfügung gestellt (Quellenhinweis). – Wir haben diese Übersetzung zur besseren Lesbarkeit und zur Fehlerbehebung leicht überarbeitet.



Titel: DIE WAHRHEIT ÜBER DAS 'ANGEBLICHE'...


Was ist JuicePlus?


Bei JuicePlus handelt es sich um Nahrungsergänzungen [ANGEBLICH] hergestellt aus den Säften von rund 30 Obst- und Gemüsesorten. Die Kernprodukte sind Kapseln, Kautabletten aber auch Shakes und Riegel. Erhältlich sind unterschiedliche Mischungen [ANGEBLICH Obst, Gemüse oder Beere].


Für die Produkte werden [ANGEBLICH] ganze Früchte und Gemüse entsaftet, getrocknet und gemischt. Heraus kommt [ANGEBLICH] eine Ergänzung mit Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen die noch durch Zugabe einiger Substanzen wie Calcium. Vitamin C, Vitamin E, Carotinoide, lösliche Ballaststoffe, Enzyme, getrocknete Probiotika und Folsäure ergänzt wird. Die genaue Dosierung und Analyse wird nicht preisgegeben.




Über den Einfluss von JuicePlus auf den Gehalt von Vitaminen im Blut


Behauptungen von JuicePlus zufolge sorgt die Ergänzung [ANGEBLICH] für einen signifikanten Anstieg der Blutkonzentration mit den enthaltenen Substanzen. Das ist zwar nicht weiter verwunderlich, denn den Produkten zugesetzte oder vermehrt konsumierte Substanzen (z.B. Vitamine) wie auch konsumierte Giftstoffe erscheinen immer auch vermehrt im Blut. Außerdem handelt es sich um eine Aussage, die nur teilweise von unabhängigen Studien bestätigt wird:

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17704021

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22081614

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16775552

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18227913


Insbesondere wird -wie gesagt- die Aufnahme von Substanzen bescheinigt, die nachträglich zugemischt wurden (siehe oben), weshalb die Frage im Raum steht, ob nicht jedes andere Multivitamin-Präparat denselben Effekt hervorbringt?

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12840177




Über den Einfluss von JuicePlus auf die Herzgesundheit


Die Firma JuicePlus wirbt damit, dass ihre Produkte [ANGEBLICH] die Herzgesundheit fördern würden, indem einerseits das Homocystein-Aufkommen reduziert würde, und auch andere Risikofaktoren wie Cholesterin oder Triglyceride positiv beeinflusst würden. Tatsächlich weisen einige Studien ein sinkendes Homocystein sowie eine positiven Veränderung von Blutmarkern nach, aber dieser Effekt geht keineswegs erwiesenermaßen auf die JuicePlus-Einnahme zurück, da andere mögliche und wahrscheinliche Einflüsse auf diese Werte im Studiendesign (absichtlich?) unberücksichtigt bleiben oder aufgrund der punktuellen und zusammenhangslosen Betrachtung wissenschaftlich unwirksam bzw. wertlos sind:

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17704021

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12840177

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24015696

http://www.nrjournal.com/article/S0271-5317(03)00133-7/

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18227913

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21714890


Und so gibt es wenig überraschender Weise reichlich Untersuchungen, die vom Ausbleiben solcher Effekte berichten:

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12767658

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16599830


Außerdem ist es wichtig zu wissen, dass auch andere Multivitamin-Präparate solche Effekte zeigen, denn es dürfte keinen logisch bzw. wissenschaftlich denkenden Menschen überraschen, dass der Nachweis von vermehrt aufgenommenen Stoffen (und Giften!) im Blut nachweisbar ist:

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25996285

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27188895

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22811376

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11110875

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15309436

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22711385


Letztlich ist sich die Wissenschaft noch nicht gänzlich darüber einig, inwieweit ÜBERHAUPT ein verringertes Homocystein-Aufkommen durch Vitaminergänzungen das Herz-Kreislaufrisiko positiv beeinflusst:

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23335472

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24308073

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12114037




Über den Einfluss von Juice Plus auf chronische Entzündungen u. oxidativen Stress


Entzündungen stehen in Verbindung mit Herzerkrankungen, Diabetes Typ 2 und Krebs. Nachweislich helfen Obst und Gemüse mitunter über deren antioxidatives Potenzial dabei, dem Körper im Kampf gegen Entzündungen zu unterstützen:

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21506930


Auch von Juice Plus ist -allerdings NUR im Reagenzglas- antioxidatives Potenzial [ANGEBLICH] nachgewiesen worden:

http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/0308814695002235


...oder einfach:

Die

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Interessante (aber wichtige) Details aus dieser Studie:


In dieser von der JuicePlus-Company 'gesponserten' Studie zeigen die Wissenschaftler, dass einige doch gut rechnen können ...und lüften unbemerkt ein peinliches Geheimnis. – Dort steht nämlich (im Abstract):


"This implies that, based on in vitro assays to measure antioxidant potential, one capsule of ‘Juice Plus fruit’ or ‘Juice Plus vegetable’ (weighing 1 g) is equivalent to about 10 g (fresh weight) of fruit or vegetable."

was übersetzt in Deutsch heißt:

"Dies bedeutet, dass auf der Grundlage von in vitro-Tests zur Messung des antioxidativen Potentials jede Kapsel 'Juice Plus Obst' oder 'Juice Plus Gemüse' (mit dem Kapselinhalt von 1 g) nur etwa 10 g (Frischgewicht) von Obst oder Gemüse entspricht."

...womit die Verfasser dieser Studie ein für den Hersteller (also ihren Auftraggeber, die JuicePlus-Company) äußerst unangenehmes Geheimnis lüften (allerdings offensichtlich ohne dass die Wissenschaftler ahnen, welchen "Betrug am Kunden" sie da gerade aufgedeckt haben).


Zwar wurde in dieser Studie nicht direkt die Inhaltsmenge der Kapseln an Obst und Gemüse von den Wissenschaftlern berechnet, sondern es wurde auf dem umgekehrten Weg in einer 'Äquivalentberechnung' über die sog. 'antioxidative Kapazität des Kapselinhalts' auf deren Fruchtmenge geschlossen. Dabei fiel den Wissenschaftlern Chambers et. al. vom DEPARTMENT of BIOCHEMISTRY des INSTITUTE of FOOD RESEARCH in der UNIVERSITY NORWICH (United Kingdom) offensichtlich nicht mal auf, dass sie damit einen indirekten Beweis für die unwahre Angabe des Herstellers bezüglich der Inhaltsmenge an Obst und Gemüse in den Kapseln geliefert hatten!! – Ob dies in der nachträglichen Bewertung peinlich für die Wissenschaftler ist, kann man sich berechtigterweise fragen. Man kann sich aufgrung der produktfreundlichen Formulierungen gegen Ende des Summary allerdings des Eindrucks schwer erwehren, dass hier nicht auch eine Schadensbegrenzung versucht wird (um den Auftraggeber nicht allzu sehr zu verärgern?). Für wen es nämlich mit Sicherheit "peinlich" ist, ist der Hersteller, also die JuicePlus-Company, die diese Studie ja selbst -wenn auch auf indirektem Weg- in Auftrag gegeben hat:

In dieser wissenschaftlichen Studie wiesen die Wissenschaftler nach, dass pro Kapsel nicht mehr als 10 g Frischfrucht enthalten sein kann, was etwa dem 30igstel eines Apfels entspricht …also inhaltlich quasi einem Nichts.

Das ist noch viel weniger, d.h. nur 25% dessen, was clevere Kunden mit einfachen Mitteln und mathematischer Mmethode bereits herausgefunden haben. [s. diese Berechnung in unserem Kapitel 'Betrug am Kunden']

Weiters steht -bei genauer Lektüre der ganzen Arbeit- im Inhalt dieser Studie frei übersetzt:

"Eine 'Portion' Obst bzw. Gemüse, die etwa 100 gr entspricht (also z.B. ein Apfel), bedeutet, dass man 10 Kapseln JuicePlus einnehmen müsste um auf die Menge eines einzigen Apfels zu kommen."


Jetzt verstehen Sie, warum JuicePlus seinen Pulvern die angegebenen Vitamine künstlich zusetzt. – Was für ein Betrug: Quasi kein Gramm Fruchtpulver aber stattdessen nix als künstliche Vitamine!!

(Anmerkung: Es wäre kein Betrug, wenn der Hersteller das offen deklarieren würde. Aber stattdessen wirbt er weiter unbeeindruckt und frech damit, dass in seinen Pulvern im wesentlichen Obst und Gemüse in getrockneter Form vorkämen. Nach unserer Meinung ein Fall für die Staatsanwaltschaft!)














Wer nach einer wirkungsvollen Alternative sucht, der findet sie vielleicht eher bei FoPo®, einem jungen deutschen StartUp-Unternehmen [über das 2017 bereits das Magazin STERN berichtete und über die Sie sich unter diesem Link informieren können], das wirklich nennenswerte Mengen an "Frischfrucht in Pulverform" anbietet, aber nicht solch lächerlichen, 'homöopatischen' Mengen wie in JuicePlus®. Mit dem Früchtepulver von FoPo® kann man zumindest wirkungsvolle Mengen zu sich nehmen, obgleich auch hier keiner genau weiß, was in den Produkten wirklich enthalten ist. Eines sollte zudem auch bei diesen Produkten stutzig bzw. vorsichtig machen, nämlich wenn man liest, dass die Früchte teilweise aus Ländern kommen, in denen man davon ausgehen muss, dass beim Anbau mit hoch schädlichen Giften gearbeitet wird ...und die sich einer Kontrolle -wie in Deutschland- damit entziehen! – Nur in einem ist dieses Produkt klar besser, nämlich beim Preis: Wenn Sie mal den Preis vergleichen, so sehen Sie, dass man die Menge einer ganzen JuicePlus-Dose (60 Gramm) hier schon für etwa € 4,- bekommt (statt knapp € 30 bei JuicePlus), also für nur 14% des JuicePlus-Wucherpreises ...und auch daran erkennt man die JuicePlus-Abzocke, wie wir sie an anderer Stelle (s. hier) bereits ausführlich beschrieben haben.




Wie schafft man es als Hersteller von JuicePlus nun in ein so renommiertes Institut wie dem o.g. DEPARTMENT of BIOCHEMISTRY, die sich immerhin selbst als Europas führendes Zentrum bei der Forschung im Bereich Nahrung, Gesundheit und Umwelt bezeichnet mit mehr als 11'000 Minarbeiter, darunter 3'000 Wissenschaftler, mit jährlichen Forschungsausgaben von 110 Millionen €, "einzubrechen" um dort eine Studie zu platzieren?

Über diese Forschungseinrichtung können Sie sich unter folgenden Links informieren:

https://quadram.ac.uk/

https://quadram.ac.uk/vacancies-listing/

https://en.m.wikipedia.org/wiki/Quadram_Institute_Bioscience


Nun, dann zeigen wir Ihnen, verehrte Leser/innen, mal an diesem Beispiel, wie die (Pharma)Industrie vorgeht:


Man sucht sich zunächst Investoren, hier z.B. das BIOTECHNOLOGY and BIOLOGICAL SCIENCES RESEARCH COUNCIL® [über die Sie sich unter diesem Links informieren können], die nach außen völlig harmlos bzw. seriös als Wolf im Schafspelz daherkommen und als selbstlose 'Förderer der Wissenschaft' auftreten. Diese suchen dann wiederum -gut vernetzt und selbstverständlich gegen Zahlungen- zur Verschleierung der zur JuicePlus-Company führenden Spur als offiziellen Auftraggeber ein Unternehmen wie den PREMIER INCOMES® [über die Sie sich in diesem Link informieren können], das sie dann beauftragen der entsprechenden Universität zur weiteren Verschleierung die zu untersuchenden Produkten mit der "Bitte um Untersuchung zwecks Beurteilung einer möglichen Förderung" zu schenken [wofür die Verfasser der JuicePlus-Studie eingangs im Abschnitt 'Materials' übrigens ausdrücklich danken!], um so den falschen Anschein der Unabhängigkeit zu erzeugen. Genau so vertuscht man die Spuren und lenkt von der ohnehin vorhandenen Vermutung der Öffentlichkeit ab, dass es sich hierbei um eine 'Auftragsstudie' der (Pharma)Industrie handelt. So erweckt man den Anschein der Unabhängigkeit und ermöglicht der durchführenden Universität die Ausrede, dass kein "Interessenkonflikt" bestünde. – Sowas bezeichnen seriöse Wissenschaftler als "Gefälligkeitsstudien" und zu Recht als "Täuschung durch spurenverwischende Trickserei"! In unseren Augen ist das jenseits der Legalität oder zumindest in einer inakzeptablen Grauzone, weil die entsprechenden Lügen damit zwangsläufig impliziert sind.

Hinweis: Zur Überprüfung der Richtigkeit unserer Angaben schauen Sie mal im Aknowledgement dieser Studie, und sie finden dort auch die Danksagung der Studien-Autoren an den BIOLOGICAL SCIENCES RESEARCH COUNCIL®. [Einen Einblick in die Studie in der Gesamtansicht finden Sie unter diesem Link.]


Soviel zur Verquickung von Wissenschaft und Industrie und der notwendigen Differenzierung: Wenn man Studien nicht derart durchleuchtet, sollte man Studienergebnisse sehr zurückhaltend bewerten.

JUICE PLUS+

– Wie man mit Studien täuscht?

Kapitel: Zweifelhafte Studien

(placeholder)

...über die Tricksereien bei den Studien

Was sagen die Orte der Untersuchungen bzw. die Magazine der Veröffentlichungen über die Qualität der Studien aus?

Nicht viel ...und in diesen Fällen so gut wie garnichts!

Die Argumentation der Verkäufer von JuicePlus, dass die Studien "in renommierten Einrichtungen erbracht bzw. in renommierten Zeitschriften veröffentlicht" worden seien, sind schlecht gewählt, wenn man weiss, dass heute einerseits die universitären Einrichtungen nur allzu gerne bereit sind Hypothesen nach Vorgabe der Auftraggeber zu untersuchen und entsprechende (Gefälligkeits)Studien im Pharmaauftrag durchzuführen. Das spült als sog. 'Drittmittel' dringend benötigtes Geld in die Kassen dieser Universitäten. Andererseits ist bei dem Überangebot wissenschaftlicher Veröffentlichungsplattformen manche Redaktion froh, wenn sie ihre Blätter füllen kann. Und die Prüfkriterien seitens dieser Redaktionen sind entsprechend lax. Letzteres gilt nicht für Zeitschriften wie 'Lancet' oder 'New England Journal of Medicine' und einige andere ...aber dort wurde keine einzige dieser JuicePlus-Studien veröffentlicht, oder!?

Daher ist diese Argumentation der JuicePlus-Verkäufer leicht als Werbegag bzw. zur Aufbesserung des Images auszumachen! – Also: Eine legitime (wenn auch wenig ernstzunehmende) Werbemassnahme zu verstehen ...aber bitte nicht drauf reinfallen!

5 GUTE GRÜNDE

Warum Sie den JuicePlus-Studien nicht vertrauen sollten:

Täglich liest und hört man in den Medien von neuen Studien, die angeblich mal wieder etwas Neues bewiesen haben sollen.

Es gibt allerdings sehr gute Gründe nicht jeder Studie gleich leichtfertig seinen Glauben zu schenken.

Wissenschaftler haben es bei der Prüfung und Analyse etwas leichter, weil ihnen die prinzipiellen Kriterien der Glaubwürdigkeit von Studienergebnissen geläufiger sind oder zumindest sein sollten.

Schaut man sich nun im speziellen Fall einmal die Studien über JuicePlus an, so fällt dabei folgendes auf ...und das erschüttert die Glaubwürdigkeit erheblichst:

1. Die Fallzahlen dieser Studien sind teils viel zu gering um eine wissenschaftlich fundierte Aussage treffen zu können.

2. Das sog. 'Design' der Studien ist in den meisten Fällen sehr defizitär, weil die heutigen Standards guter, seriöser Studien nicht eingehalten werden.

3. Die anschließenden Kontrollstudien, welche die Ergebnisse an anderer Stelle bestätigen könnten, fehlen vollständig.

4. Zu einer unabhängigen Studie gehört, dass sie "unabhängig" ist: Das ist in allen Studien über JuicePlus mehr als fraglich, weil in allen uns bekannten Fällen die Firma JuicePlus involviert war/ist, wodurch eine Einflussnahme des Herstellers auf Studien bzgl.Design, Fragestellung, Auswertung etc. in keinem Fall ausgeschlossen ist.

5. Die Studien wurden teilweise von Tochterfirmen bzw. abhängigen Mitarbeitern erstellt bzw. federführend bearbeitet oder in interessenverbundenen Journalen veröffentlicht, was den Verdacht aufdrängt, dass hier in erheblichstem Maße manipuliert werden konnte.


Die oben zitierte Bewertung der Universität Köln ist nicht die einzige unabhängige Stimme in der Welt der Wissenschaft, die diese Zweifel an der sog. 'Wissenschaft hinter JuicePlus' bestätigt! – Das sollte man ernst nehmen.


Für diese Art von Studien gilt im Volksmund das Sprichwort:

"Traue keiner Studie, die nicht von dir selbst gefälscht wurde!"

Hier erklären wir am Beispiel einer Studie,

warum diese Charité-Studie

'MickeyMouse-Wissenschaft'

ist:


Wir wollen diese Disney-Wissenschaft' und die grundsätzlichen Fehler im Studiendesign mal an einem anderen Beispiel verständlich machen:


Die Hypothese, dass warmes Wetter die "Ursache vermehrter Gewittertätigkeit" wäre, ist so ein Beispiel unzulässiger Ursachenherleitung. Warum? Nun, tatsächlich kann man beobachten, dass an warmen Tagen die Gewitterhäufigkeit zunimmt. Diese Beobachtung entspricht der zuvor erwähnten 'Korrelation'. Eine unzulässige 'Kausalität' wäre hingegen, wenn man behauptet, dass das warme Wetter die Ursache der Gewitter sei. Führt man nämlich die Untersuchung fachlich kompetent, intelligent und wohlüberlegt durch, so muss man weitere Einflussfaktoren (Variable) mit einbeziehen wie bspw. unterschiedliche Druckgebiete, Temperaturunterschiede, Luftströmungen in der Atmosphäre und den Wassergehalt der Luftschichten. Während rechtsdrehende Hochdruckgebiete bei ihrer von der Erdrotation abhängigen Ostverlagerung warme Luft aus dem Süden ansaugen, bringen linksdrehende Tiefdruckgebiete kalte bzw. polare Luft aus dem Norden heran: Durch den im Sommer besonders großen Temperaturunterschied hierzulande erzeugt der Energieunterschied an der 'Frontengrenze' zwischen Kalt- und Warmfront einen heftigen Energieaustausch und damit die Entstehung von Gewittern, Dabei spielt die Wassersättigung in den Fronten eine mitentscheidende Rolle. Führt man die Untersuchung noch differenzierter aus, so berücksichtigt der erfahrene Wissenschaftler zudem auch die höhenabhängigen Temperaturunterschiede, Wassertemperaturen u. Meeresströmungen (Golfstrom), die Festlandserwärmung sowie die Jetstreams unter und über den Luftmassen als mitentscheidende Beeinflussungsvariablen. – Sie sehen: Eine Aussage unter Ausklammerung von beeinflussenden Variablen zu machen bzw. daraus vorschnelle Folgerungen zu ziehen ist Teil sog. 'MickeyMouse-Wissenschaft'.


Fazit: Daran lässt sich verdeutlichen, dass die oberflächliche Aussage, ein Gewitter würde durch die warme Luft entstehen, der Trugschluss oberflächlicher Untersuchung ist, welcher in die Irre führt, denn letztlich entstehen sie aufgrund relevanter Temperaturunterschiede, Strömungen und ganz besonders aufgrund der erhöhten Luftfeuchtigkeit.

Man kann auch sagen: die Verneinung oder die Bestätigung einer entsprechenden 'Nullhypothese' [wie sie auch Prof. Willig in der Charité-Studie bezüglich JuicePlus macht] ist in dieser Form unzulässig und falsch! – Sucht man aber gezielt nach verkürzten und tendenziellen, manipulativen Aussagen, so lässt man einfach die   ausschlaggebenden Variablen unter den Tisch fallen [wie bei Herrn Prof. Willich von der Charité] ...und schon bekommt man das vom Auftraggeber gewünschte Ergebnis [vergl. 'Klapperstorch-Studie']. – Solche Fakes sind zurecht ein weitverbreiteter Vorwurf an "Gefälligkeitswissenschaftler" ...und man kann damit ganz gezielt mittels leider inkompetenter Wissenschaft tricksen, täuschen und betrügen!


Ergo bedeutet das im vorliegenden Fall: Eine kurze Zeit die JuicePlus-Kapseln zu essen, wichtige Variable (und hier zudem die Kontrollgruppe) nach Belieben zu missachten bzw. wegzulassen und die Effekte dann einer gezielt ausgesuchten Variablen (hier: der JuicePlus-Einnahme) zuzuschreiben, ermöglicht es mit inkompetenter Wissenschaft zu manipulieren- ist aber im Endeffekt nichts anderes als 'warme Luft'!


...und wie unterschiedlich  man Studienergebnisse verkaufen kann:


Das folgendes Beispiel zeigt, wie wenig 'Korrelation' mit 'Kausalität' zu tun hat, und wie man mit Tricksereien gewünschte Ergebnisse produziert, die Auftraggebern ins Geschäft passen:

Bekanntermaßen sterben die meisten Menschen der westlichen Welt an Krebs und Herz-Kreislauf-Versagen. Wenn diese Menschen sterben ist in den meisten Fällen begleitend auch ein Arzt in der Nähe. Das ist Fakt und in dem Sinne auch eine unbestrittene Korrelation. Verwechselt man nun Korrelation mit Kausalität, so heißt das: Wenn ein Mensch stirbt, liegt's an der Anwesenheit eines Arztes! Sie verstehen, welche unsinnigen Ergebnisse man bei Verwechslung dieser beiden, statistischen Größen aus Studien ableiten kann!


Noch ein anderes Beispiel gefällig, wie man mit Statistiken und Zahlen tricksen kann? Okay.

Das Ergebnis einer wissenschaftlichen Studie hat ergeben, dass die Zahl der Hirntumoren durch häufige Handynutzung um 40% steigt. Wow! Jetzt kann man behaupten, dass statistisch erwiesen wurde, dass es bei 'Handy-Vielnutzern' zu einer Steigerung an Hirntumoren um 40% kommt.

Schaut man sich die Studie aber mal genau an, so erfährt man, dass die Zahl der Hirntumore bei Menschen ohne Handy normalerweise bei 5 Fällen pro 100'000 Menschen liegt. Bei 'Vielnutzern' von Handys steigt die Zahl auf 7. Das ist eine Steigerung um 40%. Legt man aber die absoluten Zahlen zu Grunde, dann steigt die Häufigkeit von Hirntumoren gerade mal um unbedeutende 0,0002% ...und das klingt doch ganz anders, oder!? – Vergleichbar arbeitet die "MickeyMouse Wissenschaft" von JuicePlus. Deshalb: VORSICHT IM UMGANG MIT JUICE PLUS!!


Abschließend zeigen wir Ihnen, wie man mit Statistik bis zur völligen Verwirrung blenden kann:

Bei 'Wenignutzern' von Handys lag in der o.g. Studie die Anzahl der Gehirntumore pro 100'000 Probanden nur bei 4. – Daraus ließe sich mit MickeyMouse-Wissenschaft auch genauso die gegenteilige Behauptung aufstellen, nämlich, dass eine Benutzung von Handys sogar gesundheitsfördernd sein kann.

Sie sehen an diesem Beispiel, wie man mit Statistik nach Belieben tricksen kann und wie man statistisch-unerfahrene Menschen beeindrucken u. vom Produkt überzeugen kann.


Wer solch trockene Information lieber etwas kabarettistisch aufbereitet mag, der schaue sich mal folgendes Video an:


Fazit: Trauen Sie keiner Statistik, wenn sie im fachlichen Lesen dieser Statistiken aufgrund ihrer Ausbildung nicht geschult sind! ... denn dann sind sie Täuschungen sehr leicht ausgeliefert.


Wir zeigen Ihnen mal ein Beispiel für eine bewusst täuschende u. dümmlich inszenierte aber zugleich lustige und lehrreiche Studie mit 'sensationellem' Ergebnis:

Die weltbekannte "Klapperstorch Studie"

Autor: Prof. ROBERT MATTHEWS von der ASTON  UNIVERSITY BIRMINGHAM aus dem Jahr 2000


Sie ist ein bekanntes Beispiel im Forschungszweig der Statistik, das berechtigterweise zum Schmunzeln anregen soll, gleichzeitig aber auch lehrreich ist. Diese Studie zeigt die "anscheinende" Korrelation zwischen der Zahl der Kindergeburten und der Zahl der Storchenpaare in verschiedenen europäischen Ländern. Obwohl es durchaus eine Korrelation zwischen der Zahl der Geburten und der Zahl der Storchenpaare gibt, existiert da in Wirklichkeit kein unmittelbarer kausaler, also ursächlicher Zusammenhang ...und es demonstriert wunderbar, wie man mit Statistik täuschen kann (oder als schlechter Wissenschaftler selbst von seinen eigenen Ergebnissen geblendet wird):


Wir zitieren: "Das Vorhandensein einer Korrelation zwischen Geburtenrate bei Menschen und der Anzahl brütender Störche wird bestätigt, wenn man eine lineare Regression der jährlichen Geburtenrate in jedem Land gegen die Zahl der Brutpaare des weißen Storches durchführt. Dies führt zu einem Korrelationskoeffizienten von r=0.62 dessen statistische Signifikanz mit dem 't-Test' beurteilt werden kann, wobei t=r· Wurzel aus J(n - 2)/(1- r2) [und n der Stichprobenumfang] ist. Im Fall dieser Studie ist n=17, sodass t=3.06, was bei n-2=15 Freiheitsgraden zu einem p-Wert von 0.008 führt. Das entspricht einer 'Hochsignifikanz' mit einer Irrtumswahrscheinlichkeit von nur 0,8%, was einen eindeutigen Zusammenhang ergibt, wenn man Korrelation und Kausalität vertauscht.


Nahezu jedes statistische Standardlehrbuch warnt davor die Korrelation mit der Verursachung zu verwechseln. Die empirische Beziehung zwischen der Zahl der brütenden Storchenpaare und der menschlichen Geburtenrate (untersucht in 17 europäischen Ländern) liefert ein nicht-triviales Beispiel der Korrelation, die statistisch sowohl hoch signifikant ist, sich andererseits aber nicht unmittelbar erklären lässt jedoch schon auf den ersten Blick "kausal unsinnig" erscheint. Dieses Beispiel verdeutlicht die zwingend rerforderliche Wachsamkeit gegenüber jeder Statistik und eine Anerkennung der Tatsache, dass die Ablehnung der 'Nullhypothese' nicht die Richtigkeit der Ausgangshypothese impliziert."

[Letzteres ist zugegeben sehr speziell und eigentlich nur für Wissenschaftler leicht verständlich, so dass Sie sich als Leser/in ohne wissenschaftlichen Hintergrund keine Gedanken machen müssen, wenn Sie das nicht verstehen.]

Merken Sie sich nur Folgendes: Die von der JuicePlus-Company und deren gesponserten Wissenschaftlern konstruierten Zusammenhänge [am Beispiel der Charité Studie] sind mehr als fragwürdig, qualitativ ungenügend und teils bewußt täuschend!!


Und hier nun die Erklärung zu den täuschenden und falschen Ergebnissen in der 'Klapperstorch Studie':


Den Zusammenhang zwischen der Anzahl der Störche und der Anzahl der Geburten gibt es tatsächlich, aber diese Korrelation ist konstruiert und kam zustande, weil wichtige Variablen nicht berücksichtigt wurden (s.o.), nämlich die Größe der Länder und die Landschafts- und Verhaltensveränderungen durch die fortschreitende Industrialisierung in diesen Gebieten, die mit beiden Zahlen korreliert, weil sie den Lebensraum der Störche einschränkt und ebenso das Fortpflanzungsverhalten der Menschen beeinflusst. Bezieht man eine Relativierung der Ländergrößen und ein Maß für den Industrialisierungsgrad in die Studie mit ein, so verschwindet der Zusammenhang (also die Korrelation) zwischen Störchen und Kindern völlig. – Wie gesagt: Manche Zusammenhänge sind so eingängig oder auch wünschenswert, dass man den Unterschied gerne übersieht oder dem wissenschaftlich Unerfahrenen gar bewußt ein falsch positives Ergebnis vortäuscht und schamlos unterjubelt!!



...und über Verwechslung von

'Korrelation' und 'Kausalität'

an einem lustigen Beispiel:


Eine der ersten Lektionen, die ein angehender Wissenschaftler und Doktorand lernen sollte, ist, dass 'Korrelation' nicht gleich 'Kausalität' ist. Das ist wichtig, wenn man sich durch andere oder seine eigenen Studienergebnisse nicht täuschen lassen will, denn manche Zusammenhänge sind intuitiv so eingängig oder vielleicht auch so wünschenswert, dass man den Unterschied gerne übersieht oder gar bewußt vergißt bzw. Ergebnisse nur zu gerne glauben will.


Man sollte zudem wissen, dass eine renommierte Universität wie die Charité, nicht jede Studie vor Veröffentlichung prüfen kann, sondern -wie im vorliegenden Fall- das diese Einrichtung letztlich nur die offizielle Arbeitsstätte dieses Arztes ist. Insofern ist die Arbeitsstätte an sich noch kein Qualitätssiegel, sobdern sollte nur erwarten lassen, dass dort arbeitende Wissenschaftler einem bestimmten Standard entsprechen. D.h. aber im Umkehrschluss nicht, dass von dort angestellten Mitarbeitern nicht auch Studien veröffentlicht werden, die einer qualitativen Prüfung nicht standhalten.


Die "Scheinkorrelation" bzw. die Verwechslung von 'Korrelation' (Wechselbeziehung) und 'Kausalität' (Ursache-Wirkungsbeziehung) ist ein Effekt, den wissenschaftlich nicht versierte Leser immer sehr beeindruckt und deshalb unseriöser Weise gerne zur Manipulation von Studienergebnissen missbraucht wird.

Häufig vertuscht die falsch interpretierte Korrelation, dass die Ursache rarsächlich auf unberücksichtigte Variable zurück zu führen ist, wie das unten stehende Beispiel der sog. 'Klapperstorch-Studie' eindrucksvoll zeigt. – Also: Vorsicht im Umgang mit dieser JuicePlus-Studie (und anderen!), denn das Verschwinden von Erkältung oder anderen Krankheiten und Symptomen während gleichzeitiger Einnahme von JuicePlus bedeutet keineswegs einen kausalen Zusammenhang (cum hoc non ergo propter hoc) sondern höchstens eine Korrelation.


Zudem berücksichtigt Herr Prof. Willich nicht, ob bzw. welche Probanden, die er auf Erkältungshäufigkeit untersuchte, sich beispielsweise häufiger die Hände wuschen, was bei der Ansteckung und Übertragung mit Erkältungen laut Robert-Koch-Institut eine wichtige und zu beachtende Variable spielt und so der Erkältung entgegenwirkt, was andererseits bei Nichtberücksichtigung die Ergebnisse verfälscht. Er berücksichtigt ebensowenig, ob Probanden, bei denen weniger ausgeprägte Erkältungssymptome beobachtet wurden, parallel dazu Medikamente einnahmen, was die Ergebnisse weiter verfälscht. – Schaut man sich die Durchführung der Studie einmal genauer an, so muss man zu dem Schluss kommen, dass es völlig unzulässig ist im Hinblick auf diese Nachlässigkeiten abzuleiten, dass JuicePlus die Erkältungssymptomatik reduziert! – War es also Dummheit oder eine bewusste Täuschung (im Sinne des Auftraggebers, der JuicePlus-Company)? Das können oder wollen wir nicht abschließend beurteilen.


Die aus dieser Studie abgeleiteten Schlüsse sind wissenschaftlich so jedenfalls völlig unzulässig!


Wie die

Täuschung mit Studienergebnissen

funktioniert:


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Vorsicht im Umgang mit JuicePlus!!